Die Gefahren lauter Musik

laute Musik



Die gesundheitlichen Gefahren überlauter Musik werden vor allem von jungen Menschen weit unterschätzt. Langfristig können körperliche Schäden auftreten. Wer über die Risiken extremer Lautstärke informiert ist, kann sein wertvolles Gehör schützen.

Gehörschäden entstehen durch häufiges Hören extrem lauter Musik oder lauter elektrischer Werkzeuge wie Vorschlaghammer oder Bohrer. Auch Arbeit in einem geräuschintensiven Umfeld kann sich schlecht auf das Gehör auswirken. Nicht immer ist wiederholter Lärm notwendig, um einen Gehörschaden zu verursachen. Ein einziger Schuss aus einer Schusswaffe oder eine Explosion kann sofortige Taubheit auslösen. Bisher gibt es keinen Hinweis darauf, dass das gehör sich wieder erholen kann, wenn es einmal geschädigt ist. Statistisch gesehen sind es hauptsächlich Männer, die Gehörschäden erleiden.

Je häufiger man lauter Musik oder anderen lauten Geräuschen ausgesetzt ist, umso mehr gewöhnt sich das Ohr an den Lautstärkepegel und wird weniger geräusch-sensibel. Mehr und mehr muss die Stereoanlage aufgedreht werden, um die gleiche empfundene Lautstärke zu bekommen. 

Innerhalb des Gehörgangs gibt es Haarzellen, die Geräusche aufnehmen und sie in Wellen und Impulse umwandeln, die das Gehirn interpretieren kann. Durch stete laute Musik werden die Haarzellen zerstört, was dauerhaft das Gehör schaden kann. Langfristig wird nicht nur der Gehörsinn geschädigt, sondern auch die Fähigkeit des Gehirns, Sprache zu interpretieren. Hohe Tonfrequenzen sind dabei schädlicher als tiefe.

Um das Gehör zu schützen, sollte grundsätzlich beim Arbeiten mit lauten Maschinen ein Gehörschutz getragen werden. Menschen, die gern in Discos oder Clubs gehen, können ihre Ohren durch das Tragen von Ohrenstöpseln schützen, die die Freude an der Musik in keiner Weise einschränken, da die Bässe durch den Körper gefühlt werden und lediglich hohen Frequenzen die Intensität genommen wird.

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