Besser und erholsamer Schlafen

zu wenig Schlaf

Der moderne Lebensstil füllt den Organismus mit Stresshormonen, die uns in einem Zustand ständiger Stimulation erhalten. Um besser und erholsamer schlafen zu können, müssen die häufigsten Stressfaktoren reduziert werden.

 

Elektronik und Elektrosmog

 

Heutzutage können wir kaum noch ohne ein Mobiltelefon oder ein Laptop oder iPad mit Internetzugang leben. Obwohl diese technologischen Innovationen uns das Leben einerseits erleichtern und bequemer machen, arbeiten viele Menschen zu intensiv gerade durch die Elektronik. Tatsache ist, wenn das Mobiltelefon klingelt, verspannt man sich automatisch. Je öfter das Mobiltelefon am anschlägt, umso angespannter ist man am Abend und umso schwieriger wird es, wieder herunterzufahren. Man braucht nicht auf die Bequemlichkeit der modernen Technologie zu verzichten, sondern nur die Nutzung dieser ein wenig herunterzuschrauben. Etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen sollte man das Mobiltelefon abschalten und Emails braucht man nur höchstens dreimal täglich nachzusehen.

 

Da elektronische Geräte elektromagnetische Strahlungen aussenden, sollte man Elektrogeräte wie Mobiltelefon, Radio, Computer usw. mindestens einen Meter vom Bett entfernt stehen haben, denn die Strahlungen können den Körper künstlich unter Stress setzen und den Schlaf stören.

 

Unmittelbar vor dem Schlafengehen sollte man das Benutzen eines Computers vermeiden, da das Licht, dass ein Computerbildschirm aussendet den Schlaf-Wachrhythmus stören kann.

 

Kein spätes Arbeiten

 

Die Einstellung, zu arbeiten, bis der Job erledigt ist, kann höchst unproduktiv sein. Wer bis spät abends arbeitet, kann sich nicht ausreichend entspannen und beschwört Schlafstörungen geradezu herauf. Nach einer unruhigen Nacht mit gestörtem Schlaf ist man am Morgen nicht erholt und arbeitet weniger produktiv. Hört man stattdessen rechtzeitig mit dem Arbeiten auf, um vor dem Schlafen abzuschalten, kann man am nächsten Tag nach einer erholsamen Nacht wesentlich konzentrierter arbeiten.

 

Ausgeglichener Tagesablauf

 

Beginne den Tag, indem du dir einige Minuten Zeit nimmst, die Augen zu schließen und an jeden Einzelnen deiner Freunde und Familienemitglieder denkst, die dir lieb sind. Denke kurz über dich selbst und deine Gefühle und Träume nach. Diese positiven Gedanken setzen de Ton für den Tag und reduzieren die Menge an Stresshormonen, die der Körper produziert.

Zur Entspannung tagsüber kannst du ruhige Musik hören. Ein Meditationskurs, Tai Chi oder Yoga können dem Körper und Geist helfen, sein inneres Gleichgewicht zu finden, so dass äußere Stresseinwirkungen weniger Wirkung haben.

 

Was den Schlaf stören kann

 

Es gibt unzählige Dinge, die das Unterbewusstsein beschäftigen und dadurch den Schlaf stören. Die häufigsten Schlafstörer sind Schmerzen, Allergien, Atemschwierigkeiten, Hormonschwankungen, Schichtarbeit, Sorge um Krankheiten wie Krebs, Depression, Gesundheitsprobleme der Eltern oder hyperaktive Kinder. Damit diese Faktoren den schlaf nicht stören, musst du dich mit ihnen auseinandersetzen und Probleme lösen. Das kann mithilfe eines Arztes erfolgen oder durch Arbeitsteilung und Aussprache mit dem Partner.

Mindestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen sollte kein Alkohol mehr getrunken werden. Entgegen der Annahme, dass Alkohol die Nerven beruhigt und schläfrig macht, kann Alkohol den Körper in einen oberflächlicheren Schlaf versetzen, der weniger erholsam ist.

Späte Nachrichten im Fernsehen sind besonders schlecht für Schlafgestörte. Verbrechen und Katastrophen werden im Unterbewusstsein gespeichert und können den Körper daran hindern, in einen Tiefschlaf zu fallen.

 

Schlaf als oberste Priorität

 

Manchmal scheint es, dass Schlafen heutzutage uncool ist. Viele Menschen prahlen damit, mit wie wenig Schlaf sie auskommen. Lass dich nicht davon in die Irre führen. Der menschliche Körper ist genetisch vorprogrammiert, etwa ein Drittel des Tages im Schlafzustand zu verbringen. Diese Zeit teilt sich in Phasen des leichten Schlafs, Tiefschlafs und gehirnaktiven Schlaf auf. Der Schlafzyklus dauert etwa 90 Minuten und beeinflusst das Denken, Das Gedächtnis, Das Wachsen, Das Immunsystem und sogar das Körpergewicht. Wird der Zyklus unterbrochen oder gestört, kann das nachhaltig den Biorhythmus beeinträchtigen.

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