Mutter und Kind
Vertrauen zwischen Eltern und Kindern

Vertrauen zwischen Eltern und Kindern

 

Mutter und Kind

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Vertrauen muss gegenseitig sein, wenn die Eltern möchten, dass ihre Kinder ihnen vertrauen, müssen sie den Kindern ebenfalls vertrauen. Die Grundlage für Vertrauen ist Ehrlichkeit. Auch wenn Kinder gelegentlich ihre Eltern anlügen, sollte man ein Familienumfeld entwickeln, dass Ehrlichkeit und Vertrauen fördert, so dass die kleinen Lügen gar nicht erst aufkommen. So baut man eine bessere Beziehung zwischen Eltern und Kindern auf.

 

Kinder lügen, weil sie Angst vor den Konsequenzen haben. Wenn sie also die Wahrheit sagen, darf man ihnen nicht das Gefühl geben, es wäre besser gewesen, die Wahrheit zu vertuschen. Auch wenn sie etwas falsch gemacht haben, dürfen die Eltern sie nicht zu hart bestrafen, wenn sie es zugeben. Vielmehr sollten sie mit Verständnis mit dem Kinder darüber sprechen, warum es falsch war.

Kinder beobachten ihre Eltern, denn sie sind ihre Vorbilder. Am besten fördert man die Ehrlichkeit der Kinder, indem man selbst mit gutem Beispiel vorangeht und die Kinder nicht anlügt. Selbst wenn es manchmal schwierig ist, direkte Fragen der Kinder zu beantworten. Je nach Alter des Kindes kann man die Antwort so formulieren, dass das Kind sie versteht, ohne es dabei zu belügen. So lernt das Kind, den Eltern zu vertrauen und wird sich ihnen selbst anvertrauen.

 

Viele Eltern nehmen es persönlich, wenn ihr Kind sie anlügt. Es ist völlig normal, dass Kinder ab und zu eine kleine Lüge erzählen, das gehört zur Entwicklung dazu. Die Eltern müssen Verständnis dafür zeigen, dass das Kind lügt, um sich zu behaupten und zu verteidigen und keine grundlegend böse Absicht dahinter steckt. Kinder lügen nur, wenn sie einen wichtigen Grund dafür haben. Die Eltern sollten versuchen zu ergründen, warum das Kind gelogen hat. Hat es Angst vor einer wütenden Reaktion gehabt? Oder hat es ein Verlangen nach persönlicher Freiheit gehabt? Es wäre falsch, ein Kind als Lügner abzustempeln. Stattdessen sollte man die Wahrheit herausfinden und die gründe für die Unehrlichkeit.

 

Kinder stehen vor vielen Herausforderungen, die die Eltern bereits aus ihrer eigenen Kindheit vergessen haben. Gruppenzwang oder medienunterstützte Klischees können das Kind dazu bringen, über sich selbst zu lügen. Die Eltern sollten mit dem Kind sympathisieren und sich an ihre eigenen Probleme aus der Kindheit erinnern und offen darüber sprechen. Ein offenes Gespräch fördert das gegenseitige Vertrauen und hilft dem Kind, Ehrlichkeit und Vertrauen zu verstehen.

 

 

Kinder müssen das Konzept des Vertrauens erst lernen. Die Aufgabe der Eltern ist es, dem Kind zu zeigen, was Vertrauen bedeutet und wie man das Vertrauen einer anderen Person verdient. Zur Lektion des Vertrauens gehört, Versprechen zu halten und Aufgaben bis zu Ende zu erledigen, besonders, wenn sich ein anderer darauf verlässt. Das Kind muss lernen, erst zu überlegen, ob es ein Versprechen halten kann, bevor es zusagt. Es muss verstehen, dass Hindernisse wie Müdigkeit, Krankheit, Freunde, Ablenkung oder auch Aufschieben daran hintern können, ein Versprechen zu halten. Erst wenn das Kind seine eigenen Grenzen versteht, stärkt sich der Sinn für seine Verantwortung und es wird versuchen, wahrheitsgetreuer zu sein.

 

Verhalten und damit auch Vertrauen wird angelernt. Das Kind sollte positive Ergebnisse für Ehrlichkeit und Vertrauen bekommen. Wenn das Kind ehrlich einen Fehler zugibt, sollte man es wissen lassen, welche Konsequenzen die Handlung hat, aber gleichzeitig es loben, dass es die Wahrheit gesagt hat. Die Eltern müssen anerkennen, wie schwierig es gewesen sein mag, die Wahrheit zu sagen und dies ausdrücken. Auch wenn das Kind für sein Fehlverhalten eine Strafe bekommt, sollte man ihm sagen, dass die Strafe aufgrund seiner Ehrlichkeit gemindert wird.

 

Und für die Eltern gilt, dem Kind den Vertrauensbonus zu geben und nicht hinter allem eine potentielle Lüge zu vermuten. Denn, wie schon gesagt, Vertrauen funktioniert nur gegenseitig.