
Ein Baby spricht zwar noch nicht, kommuniziert aber vom ersten Augenblick an mit seiner Umwelt. Mit dem Heranwachsen erhöht sich das Repertoire der Kommunikation eines Babys, es lernt, mitzuteilen, was es möchte und wie es sich fühlt. Schon von Anfang an sollten die Eltern richtig mit ihrem Baby kommunizieren und auf seine Kommunikation eingehen.
Das Baby kommuniziert zunächst unbewusst und muss erst lernen, sich den Eltern mitzuteilen. Dies lernt es durch die Reaktion der Eltern auf seine Mitteilungen. Ein neugeborenes Baby kennt nur Weinen als Form der Kommunikation. Weinen kann also alles bedeuten, von Hungergefühl, voller Windel, Müdigkeit bis zu Liebebedürftigkeit. Jeder Versuch des Babys, zu kommunizieren, sollte von den Eltern belohnt werden, auch wenn sie nicht sofort verstehen, was das Baby ihnen sagen will.
Wenn das Baby mit den ersten verbalen Kommunikationsversuchen beginnt, also mit Gurgeln und lallen, können die Eltern ihm zeigen, dass eine Kommunikation beidseitig ist. Dies zeigen sie am besten dadurch, dass sie die gleichen Laute des Babys imitieren.
Babys kommunizieren ebenfalls mit Gesichtsausdrücken. Wenn sie lächeln, reagiert man auch mit einem Lächeln. Wirbelt es wild mit Armen und Beinen, ist es offenbar aufgeregt, die Eltern zu sehen. Die Eltern brauchen zwar nicht als Antwort mit den Armen zu rudern, aber können durch Sprache und Gesten auf die Freude des Babys reagieren.
Babys verstehen zwar noch keine gesprochenen Worte, doch sie lernen den Klang der Sprache. Auch wenn es manchmal fruchtlos erscheint, einem Baby zu erzählen, was man am Tag erlebt hat, so ist es trotzdem wichtig für das Kennenlernen von Sprache und Stimme. Deshalb ist es auch gut bereits für Säuglinge, ihnen Geschichten vorzulesen, auch wenn sie den Inhalt nicht nicht verstehen.
Damit das Baby lernt, dass die Kommunikation ein Geben und Nehmen ist, sollte man immer auf eine Reaktion warten. Manchmal dauert es etwas länger, bis eine Antwort kommt, doch man sollte dem Baby Zeit geben zu reagieren, um ihm zu zeigen, wie wichtig sein Beitrag ist. Nach einer Weile wird das Baby anfangen, mit Brabbeln ein Gespräch zu imitieren.
Eltern müssen die Sprache der Babys übersetzen. Wenn das Baby „ba“ oder „baba“ sagt, sollten die Eltern immer mit dem richtigen Wort antworten und es immer wieder wiederholen, also zum Beispiel „möchtest du deinen Ball? Hier ist dein Ball.“ Das Baby freut sich, wenn es verstanden wird und lernt durch die ständige Wiederholung den Klang des richtigen Wortes.
