
Es ist schön, wenn Teenager mit einem Handy stets erreichbar für die Eltern sind. Mit dem Besitz eines Mobiltelefons kommt allerdings auch Verantwortung, denn mit dem Handy kann man nicht nur telefonieren und texten, sondern auch fotografieren, im Internet surfen und persönliche Daten speichern. Zudem sind besonders Teenager anfällig für den ablenkenden Effekt eines Handys. Bevor die Eltern Jugendlichen ein Handy geben, sollten einige klare Regeln aufgestellt werden.
Das Ladegerät des Handys sollte sich im Wohnzimmer befinden und dort bleiben. Auf keinen Fall sollte es im Zimmer des Kindes sein, denn dadurch wird es verleitet, zur Schlafenszeit späte Gespräche zu führen oder SMS zu verschicken.
Kontakte
Die Eltern sollten vollen Zugang zu den Kontakten im Telefon haben, das heißt, sie sollten auch den PIN kennen. Jeder Kontakt sollte mit vollem Namen eingetragen werden. Am besten werden die Kontakte in Gruppen unterteilt, zum Beispiel Schule, Familie, Freunde und Fußballgruppe. Wenn die Eltern ab und zu durch die Kontaktliste schauen, sollten sie auf neue Namen achten. Kontakte, die die Eltern als unangemessen betrachten, sollten blockiert werden.
SMS
Schnell verlieren Teenager den Überblick über die Menge an Kurznachrichten, die sie versenden. Deshalb sollte das Senden von SMS auf bestimmte Zeiten festgelegt werden, zum Beispiel nach den Hausaufgaben. Zusätzlich sollten die Eltern jederzeit die Textnachrichten überprüfen dürfen. Weigert sich der Jugendliche, wird das Handy für eine Woche weggenommen. Auch wenn diese Regel hart erscheint, ist es wichtig für die Sicherheit.
Sicherheit
Der Teenager sollte verstehen, dass eine Handynummer nicht im Internet veröffentlicht werden sollte, also weder auf Facebook noch auf einer anderen sozialen Netzwerk-Seite. Stalker nutzen solche Information aus, um an Hand des Status zu wissen, wann sich der Jugendliche wo befindet.
Verantwortung
Das Handy darf nicht zur Übermittlung von unangemessenen Nachrichten oder Fotos verwendet werden oder als Mittel zur Einschüchterung anderer. Eine verschickte SMS kann nicht mehr zurückgenommen werden. Dazu gehört auch das Weiterleiten böswilliger Mitteilungen anderer.
Jedes Verstoßen gegen die festgelegten Regeln führt zu einwöchigem Telefonentzug. So lernt der junge Mensch, verantwortungsbewusst mit dem Privileg eines eigenen Mobiltelefons umzugehen.
