Was bedeuten die E-Nummern

eingepacktes Fleisch

E-Nummern bezeichnen bestimmte Lebensmittelzusatzstoffe, die innerhalb der Europäischen Union zugelassen sind. Die E-Nummern sind Abkürzungen für Farb- und Geschmacksstoffe, Konservierungsmittel, Verdickungsmittel, Emulgatoren, Süssstoffe und Säuerungsmittel.

Auf den Lebensmittelverpackungen müssen alle Inhaltsstoffe des Produktes angegeben sein, wobei diese der Menge nach geordnet sind.

 


 

Farbstoffe

 

E 101. Vitamin B2 (Riboflavin). Ein natürlicher Pflanzenfarbstoff mit gelblicher Farbe. Gilt als unbedenklich.

 

E 102. Tartrazin. Ein synthetischer, gelber Farbstoff. Kann Allergien auslösen, vor allem bei vorhandener Allergie gegen Azetylsalizylsäure (ASS) und bei Asthma. Mögliche Nebenwirkungen sind Hautausschläge, Atemprobleme und Sehstörungen.

 

E 160a. Karotine. Meist synthetische, orange-gelbe Farbstoffe, kommen auch in der Natur vor. Karotine werden vom Körper in Vitamin A umgewandelt. Gilt als unbedenklich.

 

Säuerungsmittel

 

E 300. Vitamin C (Ascorbinsäure). Wird künstlich hergestellt. Bei dauerhafter Überdosierung kann durch das Abbauprodukt Oxalsäure Nieren- und Blasensteinbildung vorkommen.

 

E 322. Lezithin. Ein pflanzlicher Emulgator, meist aus Sojaöl oder Sonnenblumenöl erzeugt. Gilt als unbedenklich.

 

E 330. Zitronensäure. Künstliches Mittel auf pflanzlicher Basis. Gilt als unbedenklich.

 

Konservierungsmittel

 

E 200. Sorbinsäure. Künstlich erzeugter, leicht säuerlicher Konservierungsstoff. Gilt als unbedenklich.

 

E 210. Benzoesäure. Künstlich hergestellt, kommt auch natürlich vor. Bei Asthma und Heuschnupfen kann es Allergien auslösen.

 

E 220. Schwefeldioxid. Synthetisch. Verringert Vitamin B1 Gehalt in Lebensitteln. Kann Kopfschmerzen und Übelkeit auslösen. Nicht mehr als 50mg täglich.

 

E 296. Äpfelsäure. Synthetisch erzeugt, gilt als unbedenklich.

 

Emulgatoren

 

E 440. Pektine. Natürlich oder künstlich. Wirkt verdauungsfördernd und gilt als unbedenklich.

 

E 450. Phosphat, Diphosphat. Künstliche Stabilisatoren. Bei zu hoher Dosierung wird Aufnahme von Magnesium, Kalzium und Eisen gehemmt. Kann zu Kalkablagerungen und Knochenschwund führen.

 

Verdickungsmittel

 

E 406. Agar Agar. Natürliches Geliermittel aus Rotalgen. Zu hohe Dosierung hemmt die Aufnahme von Mineralstoffen.

 

E 410. Johannisbrotkernmehl. Natürliches geliermittel aus den Früchten des Johannisbrotbaumes. Gilt als unbedenklich.

 

E 414. Gummi arabicum. Pflanzliches Geliermittel und Stabilisator. Gilt als unbedenklich.

 

Geschmacksstoffe

 

E 620. Glutaminsáure. Künstlich erzeugt. Kann Herzklopfen, Kopfschmerzen und Taubheitsgefühl auslösen.

 

E 901. Bienenwachs. Natürliches Trennmittel. Gilt als unbedenklich.

 

Süssstoffe

 

E 954. Saccharin. Künstliche, leicht bittere Süssstoffe. Kann Krebs verursachen, maximal 5mg täglich.

 

Sonstiges

 

E 500. Natriumkarbonate. Künstliches Backtriebmittel, auch als Soda oder Natron bekannt. Kann zu verstärkter Magensäurebildung führen, gilt aber als unbedenklich.

 

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