Konservierungsmittel, die krank machen können

Konservierungsmittel in Lebensmitteln
Natürliche Konservierungsstoffe wie Salz und Zucker reichen heutzutage nicht mehr aus, die Lebensmittel lange haltbar zu machen. Damit das Verfallsdatum möglichst weit entfernt liegt, werden Konservierungsstoffe synthetisch hergestellt und den Nahrungsmitteln beigefügt. Viele dieser chemischen Konservierungsstoffe sind leider auf Dauer ungesund für den Körper, daher ist es nützlich, über mögliche Nebenwirkung informiert zu sein, besonders, wenn man empfindlich auf bestimmte Zusatzstoffe reagiert.

Fruchtsäften und limonadenhaltigen Getränken wird oft Benzoesäure zugesetzt, damit diese länger haltbar sind. In geringen Mengen kommt Benzoesäure auch natürlich vor, nämlich in Zimt, Pflaumen und Tee. Benzoesäure verhindert die Bildung von Bakterien. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Benzoesäure mit Asthma in Verbindung steht, Asthmapatienten zeigten verstärkt die Anfälligkeit für Asthmaanfälle nach dem Verzehr von benzoesäurehaltigen Lebensmitteln.

Manche Menschen reagieren allergisch auf bestimmte Konservierungsmittel. Sie entwickeln Ausschlag und Juckreiz. Zu diesen Allergieauslösern gehören Aspartam und Benzoesäure.

Ein häufig in chinesischem Essen wie Nudelsuppen und Saucen vorkommender Konservierungsstoff ist Mononatriumglutamat. Die Nebenwirkungen können bei empfindlichen Menschen Übelkeit, Brustschmerzen, Asthmaanfälle, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl oder Taubheit in den Händen auslösen. Besonders Kinder und ältere Menschen sind anfällig für die Nebenwirkungen des Mononatriumglutamats.

Natriumnitrit, Butylhydroxyanisol (BHA) und Butylhydroxtoluol (BHT), welche bei Fleisch verwendet werden, stehen unter Verdacht, krebserregend zu sein. BHA und BHT verhindern das Ranzigwerden von Fetten in Pflanzenöl, Kartoffelchips und Kaugummi.
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