Depression in men

Depression in men, how do you deal with it?

Depression in men

Around a quarter of all people suffer from acute depression at least once in their lives. The reasons for depression are usually insecurity or problems at work, financial worries and unemployment. Men are more likely to suffer from this illness and are three times more likely to commit suicide than women. 

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Many people, especially men, do not admit that they have emotional problems and do not see depression as an illness that needs to be treated. Men in particular usually see depression as a weakness and refuse to seek professional help. They often seek a way out in alcohol, thereby not only making their situation worse, but also the illness. 

Rechtzeitig sollte man Hilfe suchen und etwas unternehmen, wenn man Veränderungen der inneren Einstellung und stete Launenhaftigkeit an sich oder seinen Mitmenschen feststellt. 

Depression darf nicht unterschätzt werden. Es bedeutet nicht, sich nur ein wenig emotional schlecht zu fühlen. Von Depression spricht man, wenn Stimmungstiefs dauerhaft anhalten und zu einer Krankheit werden und damit das gesamte Leben der Person beeinträchtigen. Die Ursache für die Depression muss gefunden werden. Neben Job und Geldproblemen sind es auch häufig Beziehungsprobleme oder Überforderung mit einer wichtigen Aufgabe, zum Beispiel Elterndasein. 

Der depressive Mann empfindet keine Freude mehr an seinen üblichen Aktivitäten wie Fernsehen, Sport oder Freunde treffen. Er verliert das Interesse an anderen Menschen und schließt sich in sich hinein. Bei der Arbeit kann er sich nicht richtig konzentrieren und macht Fehler, die ihn noch tiefer in seinen Selbsthass bringen. Gefühle der Aussichtslosigkeit und Hoffnungslosigkeit nähren den Gedanken an Selbstmord.

Die Verzweiflung, die an depressiven Männern nagt, trägt zu physischen Veränderungen bei. Ein wichtiges Symptom ist ein veränderter Schlafrhythmus. Ein Mann, der unter schweren Depressionen leidet, grübelt nachts nach und findet keinen Schlaf. Er wacht nachts oft auf oder steht sehr früh am morgen auf. Auffällige Anzeichen sind Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und Potenzprobleme.

Depression spielt sich nicht nur im Innern der Person ab, sondern wird auch nach außen hin deutlich. Freunde und Bekannte sollten auf Zeichen und Symptome achten, wenn sie den Verdacht haben, jemand könnte an Depression leiden. Auch die betroffene Person selbst kann sich seinen freunden oder Kollegen öffnen und sie fragen, ob sie Veränderungen seiner Persönlichkeit an ihm festgestellt haben, denn die Krankheit zeigt sich auch oder besonders durch die Reaktion auf die Mitmenschen. Gewöhnlich stellt man beim depressiven Mann fest, dass er stiller als sonst ist, unerklärlich wortkarg oder aggressiv oder sonst entgegen seiner Persönlichkeit reagiert. Gutmeinende Freunde sollten verstehen, dass ihr Ratschlag oder ihre Anteilnahme meist mit Leugnung und Abwehr empfangen wird, denn der depressive Mann ist selten bereit, vor anderen seine Probleme zuzugeben. Dennoch sollte man sich davon nicht abhalten lassen, denn Freunde sollten einander helfen, auch wenn es schwierig ist.

Depression ist eine Krankheit, die Menschen überkommt und sie grundlegend verändert. Es kann sich Launenhaftigkeit, Ärger oder erhöhte Risikobereitschaft entwickeln. Unterscheiden muss man zwischen einem vereinzelten Vorfall aufgrund eines schlechten Tages und dauerhaften Persönlichkeitsveränderungen. Jeder Mensch hat einen bestimmten Punkt, an dem er „überkocht“ und unter gegeben Umständen seine Beherrschung verliert, doch bei einem depressiven Menschen ist dieser Punkt wesentlich schneller erreicht. Er kann mit alltäglichen Dingen, die er normalerweise toleriert, nicht mehr umgehen und verliert die Kontrolle über seine Gefühle.

Die Persönlichkeitsveränderung und Verschlossenheit eines depressiven Mannes kann eine gute partnerschaftliche Beziehung zerstören, wenn die Depression unbehandelt bleibt. Leider empfindet der Kranke oft vor seinem Partner Scham und leugnet daher seine Krankheit. Es macht ihn sogar rasend, wenn der Partner versucht, zu helfen, aber nicht weiß wie. In einem solchen Fall kann nur professionelle Hilfe durch einen Psychiater, Psychotherapeuten oder Arzt helfen. Es ist auch leichter, einem vollkommen fremden Menschen seine emotionalen Gefühle mitzuteilen, als seinem Partner, vor dem man stark sein möchte.

Der erste Schritt ist, die Depression als Krankheit anzuerkennen und nicht als Charakterschwäche. Besonders im Angesicht der Tatsache, wieviele Menschen unterDepressionen leiden, gibt es keinen Grund, sich dafür zu schämen. Im Gegenteil zeugt es sogar von Charakterstärke, wenn man sich selbst und anderen eingesteht, dass man Depressionen hat und ärztliche Behandlung für die Krankheit braucht. 

Der nächste Schritt ist, mit jemandem darüber zu sprechen. Das kann ein Partner, ein Verwandter, freund oder sogar ein behandelnder Arzt sein, wichtig ist, die Probleme herauszulassen und sich zu öffnen. Probleme können nur gelöst werden, wenn sie erkennbar gemacht werden. 

Da jeder Arzt einer gesetzlichen Schweigepflicht unterliegt, kann man sich bedenkenlos dem Arzt anvertrauen. Dabei ist es möglich, dass es nicht sofort mit dem ersten Arzt klappt, denn manchmal stimmt die Chemie einfach nicht und macht eine emotionale Öffnung unmöglich. In diesem Fall findet man einen zweiten Arzt, mit dem man sich besser versteht. 

Depression ist wie jede andere Krankheit, sie kann jeden treffen und muss behandelt werden.

Die Behandlung der Depression beinhaltet gewöhnlich zwei Teile: die medikamentöse Behandlung und die psychotherapeutische. Ein Anti-Depressivum braucht einige Zeit, bis es Wirkung zeigt und kann die chemischen Prozesse im Gehirn beeinflussen, die bei der Depression stattfinden. Das psychotherapeutische Gespräch bringt die Ursachen an die Oberfläche, so dass man an der Lösung arbeiten kann. 

Regelmäßige, offene Gespräche mit einer Person des Vertrauens kann dabei helfen, Depression vorzubeugen. Im Gespräch lädt man seelischen Ballast ab und baut dadurch Stress ab. Gefühle herunterzuschlucken kann in seelischen und körperlichen Krankheiten resultieren, deshalb sollte man versuchen, seine Probleme schon frühzeitig herauszulassen. Depression trifft häufig Männer, die zu Perfektionismus neigen und sich zuviel aufbürden. Wenn sie ihre Ziele nicht erreichen, fühlen sie sich als Versager und versinken in Depression. Wer dazu gehört, sollte versuchen, erreichbare Ziele zu stecken, einen Ausgleich zu finden und anzuerkennen, was man tatsächlich erreicht hat. 

Jeder Mensch braucht eine Auszeit. Ab und zu mal entspannen und das Leben genießen, damit sich kein negativen Gefühle anstauen. Auch alltägliche Dinge wie regelmäßige, gesunde Mahlzeiten können bei der Vorbeugung gegen Depression helfen. Lässt man Mahlzeiten ausfallen, sinkt der Blutzuckerspiegel und der Körper wird anfälliger. 

Ausreichend körperliche Bewegung ist ein gutes Ventil, Stress abzubauen, der zu Depressionen führen kann. Körperliche Anstrengung ist ein erwiesenes Anti-Depressivum. 

Schließlich gilt noch: Finger weg von Alkohol und Drogen. Betäubungsmittel jeglicher Art verschlimmern negative Gefühle und machen die Probleme schlimmer. Zuviel Alkohol kann Depression auslösen.