Hund und Katzen
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Wer ist klüger, Hund oder Katze?

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Hunde- und Katzenliebhaber diskutieren gern darüber, wer von beiden intelligenter ist: der Hund oder die Katze. Gibt es wissenschaftliche Hinweise, wer nun tatsächlich klüger ist?

 

 

Die Wissenschaft unterstützt Argumente für beide Seiten. Hunde haben ein größeres Gehirn als Katzen und das Gehirn des Hundes hat sich über Generationen immer weiter vergrößert, während das der Katze seit 8000 Jahren das gleiche Volumen hat.

Hunde sind geselliger als Katzen, was eigentlich zur Vergrößerung des Hirnvolumens führt. Da Katzen sich in Sachen Sozialleben nicht weiterentwickeln, wird die Lücke in dieser Hinsicht zwischen Hund und Katzen größer. Im Gegensatz zu Hunden suchen Katzen die menschliche Nähe nur dann, wenn ihnen danach ist, eine Tatsache, die viele Katzenliebhaber gern als Zeichen der Unabhängigkeit und damit Intelligenz auslegen.

Hunde können trainiert werden und Tricks lernen, Katzen eher selten. Auch hier lässt sich darüber streiten, ob die Katze unfähig ist, trainiert zu werden, oder klug genug ist, ihre Unabhängigkeit zu erkennen.

 

 

Die Fähigkeit, trainiert zu werden, macht Hunden zu wichtigen Mitgliedern in der Gesellschaft, zum Beispiel durch Polizeihunde, Wachhunde und Blindenhunde. Doch ist dies wirklich ein Zeichen von echter Intelligenz, oder vielmehr ein Hinweis darauf, dass der Hund sich trainieren lässt, und damit intellektuell unterlegen ist?

 

Katzen besitzen zweimal soviel Neuronen in der Hirnrinde wie Hunde (300 Millionen zu 160 Millionen). Das bedeutet, dass Katzen eine größere Kapazität zur Informationsverarbeitung haben als Hunde.

Während Hunde meist auf den Menschen und dessen Fürsorge angewiesen sind, können Katzen für sich selbst sorgen. Hunde sind so abhängig von ihren Besitzern, dass sie die Fähigkeit verloren haben, für sich selbst zu sorgen und in der Wildnis zu überleben.