Stressfrei leben

Stress

Die meisten Menschen leiden unter Stress, sind Opfer eines stressigen Alltags; einige können damit besser umgehen als andere. Wir können zwar Stresssituationen nicht immer vermeiden, aber wir können lernen, sie weniger stressig für uns zu machen und leichter zu bewältigen. Situation sind in der Regel stressig, weil es scheinbar keine Lösung für das Problem gibt. Tatsächlich sind wir es aber selbst, die unseren Gedankenfluss blockieren und das Finden der Lösung verhindern.

Stress an sich ist zwar keine Krankheit, doch stressige Situationen können mit der Zeit Krankheiten auslösen. Deshalb ist es nicht nur angenehmer sondern auch gesünder, sein Leben möglichst stressfrei zu gestalten.

Folge ein paar einfachen Regeln und du wirst lernen, über den Dingen zu stehen und deinen Körper und Geist nicht unnötigem Stress auszusetzen. Du wirst feststellen, dass bei einem kühlen Kopf die Lösungen des Problems von ganz allein kommen.

Man unterscheidet zwischen akutem und chronischem Stress. Akuter Stress ist eine plötzlich auftretende scheinbar unüberwindbare Situation, die körperliche Stresssymptome auslöst.

Treten diese Stresssymptome über einen verlängerten Zeitraum auf, werden sie zu chronischem Stress.

Die Symptome sind individuell verschieden. Manche zeigen körperliche Symptome wie starkes Schwitzen, Herzrasen oder Schwindelgefühl, während andere eher zu psychischen Symptomen neigen wie Ängstlichkeit, Konzentrationsmangel, Mangel an Selbstbewusstsein oder Panikattacken.

Ebenso wie die Symptome selbst ist auch die Art, mit dem Stress umzugehen individuell verschieden. Viele Menschen kompensieren den Stress mit Essattacken oder Alkoholmisbrauch, was wiederum zu Krankheiten führt.

Eines der besten Mittel gegen Stress ist positives Denken. Es mag zwar abgedroschen klingen, ist aber Studien zufolge der beste Weg, Stress zu bekämpfen. Menschen, die von Natur aus optimistisch veranlagt sind, zeigen deutlich weniger Stresssymptome als Menschen, die eher negativ denken.

Um den Stress auf Dauer sinnvoll zu bewältigen, ist es am besten, zu lernen optimistisch zu sein.

Wie wird man optimistisch?

Es gibt ein paar Richtlinien, die dir helfen werden, positiv denken zu lernen.

* Erst einmal ist es wichtig den negativen Gedanken zu erkennen, der den Stress auslöst. In dem Moment der Erkennung des negativen Gedankens, musst du dich auf das Positive konzentrieren, dass du in der Situation findest. Befindest du dich gerade in der Situation, dass du in kurzer Zeit Geld für etwas Wichtiges aufbringen musst und diese Situation dich stresst, denke an alles Positive, das du finden kannst. Sei stolz darauf, wie du gerade dabei bist, diese Situation zu meistern, denke an andere Erfolgserlebnisse, Situationen, aus denen du triumphierend hervorgegangen ist. Zwar werden die positiven Gedanken allein dir das Geld (oder was auch immer) nicht beschaffen, aber positive Gedanken beeinflussen deine Reaktionen und deine Fähigkeit, eine Lösung zu finden.

* Hör auf, zu verallgemeinern. Nur weil eine ähnliche Situation vorher einmal schlecht für dich ausgegangen ist, heißt das noch lange nicht, dass es immer so sein wird. Wir neigen dazu, uns von Murphy's Gesetz verfolgt zu fühlen, doch in Wirklichkeit passieren uns gute Dinge mindestens ebenso oft wie schlechte. Wir erinnern uns nur eher an die schlechten. Genau darum geht es, diese Denkweise zu ändern und umzukehren. Erinnere dich an deine Erfolgserlebnisse.

* In deinen Horrorvorstellungen stellst du dir gewöhnlich den Ausgang einer Situation vor und den in der schlimmsten Version. Die oben erwähnte unbezahlte Rechnung führt in deinen Gedanken unweigerlich zum Verlust deiner Wohnung und leben auf der Straße. Doch in Wirklichkeit gibt es viele kleine Schritte zwischen der Stressursache und dem schlimmsten Szenario. Gehe diese kleinen Schritte im Geiste durch und du wirst sehen, dass es noch viele Gelegenheiten geben wird, das Schlimmste abzuwenden und die Situation zu meistern. Anstatt immer das Gesamtbild zu sehen und in den schlimmsten Farben zu malen, nehme die einzelnen Elemente schrittweise. Denke nur im Kleinen. Eine kleine Situation lässt sich viel leichter meistern als eine große. Nach einer erfolgreich gemeisterten kleinen Situation kannst du schrittweise die nächsten bewältigen.

* Auch am Ende des dunkelsten Tunnels gibt es irgendwo ein Licht. Konzentriere dich auf dieses Licht und verstärke es. Hebe und unterstreiche deine Hoffnung und deine positiven Gedanken.

* Lerne, deinen eigenen Wert zu erkennen. Mach dich nicht herunter, sondern baue dich auf. Glaube an dich und kümmere dich nicht darum, was andere Menschen von dir halten.

* Stell dich vor den Spiegel und sage dir positive Dinge über dich selbst ins Gesicht. Erzähle dir, wie gut du stressige Situationen meistern kannst. Sage dir Dinge wie:

„Ich schaffe das“

„Ich bin stark“

„Ich bin ein wertvoller Mensch“

* Denke an die entsprechende Situation nur zu bestimmten Zeiten, die du dir selbst aussuchst. In der übrigen Zeit blocke alle Gedanken daran vollkommen aus und beschäftige dich mit etwas, dass dir Spaß macht.

Denke immer daran: Es gibt keinen Stress, nur stressige Situationen und wie du damit umzugehen verstehst.

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