
Südlich des Äquators befinden sich Hunderte von archäologischen Sehenswürdigkeiten, die für Touristen zugänglich sind. Dies sind die vier interessantesten Kulturstätten.

Machu Picchu
Machu Picchu ist die archäologische Ruine einer Inka-Stadt. Sie befindet sich auf dem Gipfel eines Berges inmitten der Anden im Regenwald. Diese Stätte ist ein besonderes Beispiel für die Anpassungsfähigkeit der Menschen an seine Umgebung und wie der Mensch in der Lage ist, optimalen Nutzen aus den natürlichen Umständen zu ziehen. Hier befinden sich die Überreste architektonischer Konstruktionen, die umfassend über die Inka-Kultur Ausschlag geben. Wände, Rampen und Terrassen wurden in den Naturstein eingebettet und es zeigt sich das fortschrittliche Konstruktionswesen der Inkas.

Twyfelfontein
Diese archäologische Sehenswürdigkeit befindet sich im Nordwesten Namibias. Hier findet man antike Felsenmalereien (Petroglyphen), die vermutlich aus der Steinzeit stammen. Die Darstellungen zeigen Tiere, kulturelle Zeremonien und antike Symbole. Mit über 2000 Felsenmalereien wurde Twyfelfontein 1952 zum Nationaldenkmal und 2007 als UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

Rapa Nui, die Osterinsel
Raps Hui befindet sich mitten im Pazifik und ist eine der abgelegensten Inseln der Welt. Trotz seiner Angelegenheit ist die Insel bereits seit beinahe 1500 Jahren bewohnt. Das bekannteste Merkmal der Insel sind die großen Monolithen (Moai), die ein Denkmal für die Vorfahren darstellen. Die gesamte Insel ist ein Nationalpark und daher zugänglich für Touristen.

Kilwa Kisiwani
An der ostafrikanischen Küste in Tansania befinden sich die Ruinen von Kiowa Kisiwani und Song Mnara. Sie gehörten zwischen dem 9. und dem 19. Jahrhundert zu den wichtigsten Handelshäfen Afrikas. Vom Fernen Osten wurden Porzellan, Edelsteine, Edelmetalle und Parfüms gehandelt. Aufgrund der Wichtigkeit des globalen Handels wurden die Ruinen zum Weltkulturerbe ernannt.
