Deutsche Touristen im Ausland

Typische Fettnäpfchen Deutscher Touristen im Ausland

Deutsche Touristen im Ausland

Missverständnisse zwischen zwei Kulturen treten immer wieder auf, wenn Touristen die üblichen Umgangsformen des Gastlandes nicht kennen. Ohne es zu ahnen, tritt der Besucher ins Fettnäpfchen oder missversteht die einheimischen Reaktionen. Hier sind ein paar typische interkulturelle Missverständnisse.

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In islamischen Ländern verbietet die Religion das Zeigen von zuviel nackter Haut. Beim Baden am Meer in islamischen Ländern wie Ägypten sollten Frauen nicht im Bikini herumlaufen. Dort sind nur Prostituierte so knapp bekleidet, also werden die Bikini-Damen schnell Opfer anzüglicher Annäherungsversuche der Einheimischen.

In arabischen Ländern isst man nur mit der rechten Hand, denn die linke wird nach ihrem Glauben vom Teufel gesteuert.

In der Türkei wird nach einer Einladung zum Essen mehr als ein Dankeschön erwartet, nämlich eine Gegeneinladung.

Beim Begrüßen in Japan sollte der Besucher sich ebenso tief verbeugen wie sein Gastgeber. Verbeugt er sich nicht so tief, fasst der Gastgeber dies als Demütigung auf.

In Russland gilt es als Zeichen der Freundschaft, zusammen Wodka zu trinken. Die einzige akzeptable Ausrede gilt für Autofahrer.

In der Schweiz sagt man „Tschüs“ nur zu wirklich guten Freunden.

Das Okay-Zeichen, bei dem Daumen und Zeigefinger ein O formen, ist in der Türkei eine obszöne Geste.

Norweger schreiben den Ausspruch „Takk for alt“ (Danke für alles) auf ihre Grabsteine, man sollte den Satz also weniger als Verabschiedung verwenden.

In Finnland reicht man Salz- und Pfefferstreuer nicht weiter, denn das soll Unglück bringen.

In islamischen Ländern wird eine gläubige Frau keinem fremden Mann die Hand reichen. Das ist nicht unfreundlich gemeint, sondern gehört zu ihrem Glauben.

Kubaner sprechen den Namen Fidel Castros nicht aus, sondern machen eine Geste mit der Hand, die den Bart des Diktators symbolisiert.

Inder fragen fast sofort, ob man verheiratet ist. Das ist nicht aufdringlich gemeint. Vielmehr ist der Familienstand von wichtiger Bedeutung in ihrem Leben und öffnet ein lockeres Gespräch.

In den USA hingegen fragt man oft nach dem Einkommen, und zwar nur, um das eigene Gehalt mit dem üblichen im Ausland zu vergleichen.

In vielen anderen Kulturen, vor allen in südlichen Ländern, sieht man es mit der Pünktlichkeit nicht so genau. Das ist nicht unhöflich gemeint, der Wartende steht nur nicht im Mittelpunkt wie in Deutschland.

In asiatischen Ländern sagt man oft „Ja“, nur um sein Gegenüber nicht zu enttäuschen, auch wenn man nicht verstanden hat, worum es geht oder die Antwort nicht weiß.

In Malaysia kann öffentlich zur Schau gestellte Homosexualität mit Haftstrafe und Stockschlägen geahndet werden.

In den USA wird das Fotografieren nackter Kinder am Strand, auch der eigenen, schnell als Kinderpornografie verstanden.

Die Italiener essen ihre Spaghetti nur mit der Gabel, nicht mit dem Löffel.

In Spanien erscheint man bei einer Einladung zum Essen eine halbe Stunde später. Wer pünktlich oder gar zu früh kommt, wird finden, dass der Gastgeber noch gar nicht fertig ist.

In Luxemburg isst man Kuchen mit Messer und Gabel.

In China niemals die Stäbchen senkrecht in den Reis stecken, denn das gehört zu einem Begräbnisritual.

Wer in Vietnam einen Schnupfwen hat, sollte sich nicht die Nase putzen, sondern die Nase hochziehen. Das Putzen der Nase mit einem Taschentuch wird als unhygienisch empfunden.

Ein öffentlicher Kuss in Dubai kann eine Haftstrafe zufolge haben.

Hab und Gut eines Arabers sollte man nicht bewundern und loben, denn sonst fühlt er sich womöglich genötigt, sie zu verschenken.