Wohin mit alten Medikamenten

Tabletten

Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Tabletten, Salben, Tropfen und Flüssigkeiten konnten bis zum Jahr 2009 für ordnungsgemäße, ungefährliche Entsorgung in der Apotheke abgegeben werden, die diese dann kostenlos weiterleiteten. Inzwischen gibt es nur noch einige Apotheken, bei denen man kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr die alten Medikamente abgeben kann.

Die Apotheken sammeln die Medikamente in abschließbaren Behältern, die dann später bei der Müllverbrennung verbrannt werden, so dass keine unbedenklichen Stoffe ins Grundwasser gelangen können. Da ein Großteil des Hausmülls in Deutschland verbrannt wird, ist der einfachste Weg zur Entsorgung der Medikamente für den Verbraucher, seine abgelaufenen Tabletten oder Salben einfach in den Hausmüll zu werfen. Aus Sicherheitsgründen, damit Kinder oder auch Erwachsene den Arzneimüll nicht wieder aus dem Müll entfernen können, sollte man diese separat in Zeitungspapier oder Tüten verpacken. Kanülen und alte Spritzen dürfen nur dann im normalen Hausmüll entsorgt werden, wenn sie in spezielle Gefäße verpackt sind, um Infektionsgefahr zu vermeiden.


Eine wichtige Ausnahme bilden alte Quecksilberthermometer, die auf gar keinen Fall in den normalen Hausmüll gehören, sondern als Sondermüll an einer Sammelstelle abgegeben werden müssen.

Wichtig ist: Hausmüll ja, aber niemals alte Medikamente in die Toilette werfen oder den Ausguss herunterspülen, denn sie gelangen so ins Trinkwasser und belasten den Wasserkreislauf.

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