Umweltverschmutzung: primäre und sekundäre Schadstoffe

Umweltverschmutzung

Umweltverschmutzung ist seit den 1970er Jahren ein ernstes Thema. Es gibt viele verschiedene Faktoren, die zur Umweltverschmutzung beitragen und die Liste wird ständig länger. Man unterscheidet vor allem zwei Kategorien der Verunreinigung: primäre Schadstoffe und sekundäre Schadstoffe.

 

Primäre Schadstoffe

Ein primärer Schadstoff wirkt direkt von der Schadstoffquelle auf die Umwelt. Ein Fabrikschornstein, der umweltschädliche Gase direkt in die Atmosphäre ausstößt, ist ein primärer Umweltverschmutzer. Auch Verbraucher können als primäre Verunreiniger gelten, wenn sie Produkte verwenden, die sich direkt schädlich auf die Umwelt auswirken. Argon-haltige Dosen sind Primärschadstoffe, da das Argon die Atmosphäre direkt verseucht.

 

Sekundäre Schadstoffe

Sekundäre Verschmutzung tritt dann auf, wenn zwei oder mehr primäre Schadstoffe sich miteinander vermischen und einen neuen Schadstoff bilden. Diese Schadstoffe werden nicht direkt von der Quelle ausgestoßen, sondern sind das Resultat der bereits vorhandenen Verschmutzung unter gleichzeitiger Erzeugung neuer Schadstoffe. Kohlenwasserstoffe, Stickstoffoxid und Schwefeldioxid gehören zu den primären Schadstoffen, da sie direkt vom Verursacher in die Luft ausgestoßen werden. Ein Beispiel für sekundäre Verschmutzung ist Ozon, welches das Ergebnis der Vermischung von Kohlenwasserstoff und Stickstoffoxid in der Atmosphäre ist.

 

 

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