Strohbesen

Selbstgemachter Hexenbesen oder Strohbesen

Strohbesen

Ein selbstgemachter Hexenbesen ist nicht nur praktisch im Haushalt, sondern auch ein schönes Assessoire für Hexenkostüme. Ein einfacher Hexenbesen besteht aus einem grob gebundenem, runden Besenkopf, statt des flachen Besenkopfes herkömmlicher Haushaltsbesen, sowie einem Holzstock.

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Der Holzstock kann ein langer, einigermaßen ebenmäßiger Ast aus dem Wald sein, von dem alle Zweige entfernt und dessen Enden beschnitten wurden.

Der Besenkopf kann aus echtem Strohhalmen gemacht werden, die hart genug sind. Statt Stroh verwendet man auch gern Reisig oder Mohrenhirse. Reisig und Mohrenhirse haben rauere Fasern, die hart genug sind, um Schmutz zu fegen und dabei flexibel genug, um nicht zu brechen.

Stroh, Reisig oder Mohrenhirse in einem Eimer mit lauwarmem Wasser etwa 15 Minuten lang einweichen. Eingeweichte Fasern lassen sich leichter verarbeiten.
Eine Handvoll Halme gleichmäßig zusammenbündeln und mit einem scharfen Messer am oberen Ende gerade abschneiden. Ein Stück Nylonschnur etwa fünf Zentimeter vom Ende entfernt stramm um das Bündel wickeln. Von diesen dünnen Bündeln mehrere herstellen.
Nun wird das erste Strohbündel an den Stock gelegt. Das gerade geschnittene Ende liegt dabei am Stock.

Die Stroh- oder Reisigbündel werden nacheinander so um den Stock gebunden, bis dieser am unteren Ende vollständig bedeckt ist. Alle Halme werden noch einmal zum Schluss mit einer Nylonschnur etwa zehnmal umwickelt und fest zusammengezurrt.

Wenn alle Halme festgebunden sind, werden die beiden Enden mit einer Schere gleichmäßig getrimmt. Das untere Ende der Halme, das, welches fegen wird, sollte dabei einen leichten Halbkreis bilden.