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Wie schützt man Ohren und Gehör wirksam vor Schaden

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Zu laute Geräusche, schlechte Hygiene, Verletzungen und Altern sind Auslöser von Ohr- und Gehörschäden. Die häufigste Ursache ist, dass man sich nicht darüber bewusst ist, wie man seine Ohren schützen sollte, um auch im Alter noch ein gutes Gehör zu bewahren.

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Für die Pflege der Ohren sind Hygiene und der Schutz vor äußeren Faktoren gleichermaßen wichtig. Ohren sollte täglich gewaschen werden. Allerdings sollte man keine Wattestäbchen in den Gehörgang schieben, sondern mithilfe dieser lediglich überschüssigen Ohrenschmalz im vorderen Bereich herausholen. Der Ohrenschmalz, der weiter im Innern des Ohrs sitzt, muss dort bleiben, denn er bildet einen natürlichen Schutz für das Gehör. Er verhindert das Eindringen von Schmutzpartikeln, die die feinen Härchen und Membranen des Ohrs schädigen können.
Nach Dusche oder Bad sollten die Ohren immer gut getrocknet werden. Bleibt das Innere des Ohrs feucht, ist es durch Zugluft anfälliger für Infektionen.

Laute Geräusche sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Für die Arbeit mit lauten Maschinen sollte immer ein Gehörschutz getragen werden. Gegen laute Musik in der Disko helfen kleine Ohrenstöpsel, die den Lärm dämmen, ohne dabei das Vergnügen an der Musik zu nehmen.

Das Ohr nimmt nicht erst Schaden, wenn es buchstäblich durch laute Geräusche klingelt; selbst Lärm über der Verträglichkeitsgrenze, der kein Unbehagen auslöst, kann das gehör nachhaltig schädigen.

Weitere Faktoren, die die Ohren ohne ausreichend Schutz schädigen können, sind Schwimmen, Tauchen und Fliegen im Flugzeug. Bei Start und Landung des Flugzeug findet rapide Luftdruckveränderungen in der Kabine statt, die starke Ohrenschmerzen verursachen können. Zur Vorbeugung sollte man ein Bonbon oder Kaugummi im Mund haben, denn das Lutschen oder Kauen hilft, die Eustachische Röhre (Ohrtrompete) im Ohr frei zu halten. Hat man eine starke Erkältung, sollten die Nebenhöhlen durch Medikamente freigemacht werden.
Schwimmen und Tauchen in schmutzigem Wasser sollte man vermeiden, damit kein Schmutz in den Gehörgang gerät. Anschließend die Ohren gut trocknen. Beim Tiefseetauchen sollte man langsam nach oben schwimmen, denn schneller Druckunterschied kann das Trommelfell beschädigen.

Medikamente, die Aminoglykoside enthalten, können bei langfristiger Einnahme Das Hörvermögen beeinträchtigen.

Virusinfektionen wie Mumps und Malaria können ebenfalls das gehör schädigen. Das gleiche gilt für bakterielle Ohrinfektionen, wenn diese nicht rechtzeitig behandelt werden.

Kopfverletzungen können Gehörschäden zufolge haben. Deshalb ist es wichtig, zur Vorbeugung einer Kopfverletzung beim Radfahren oder Motorradfahren immer einen Schutzhelm zu tragen und im Auto den Sicherheitsgurt anzulegen.