Wenn das Wetter krank macht

Regen

Ein geschwächter oder instabiler Organismus wird durch Wetter- und Witterungsabläufe gestört und nicht selten lösen diese Störungen Krankheiten aus oder bestehende Krankheiten verschlimmern sich.

 

Typische Krankheitserscheinungen, die wetterbedingt sind, sind Herz- und Kreislaufbeschwerden, allergische Reaktionen, neuralgische Erkrankungen, Arthritis und Rheuma.

Die Biometeorologie befasst sich mit dem Einfluss des Wetters auf den Menschen; dort unterscheidet man verschiedene Arten der wetterbedingten Beschwerden:

Krankheiten, die durch Temperaturbelastung, Infektion, Strahlung oder Wetterumschwung verursacht werden. Am häufigsten treten sogenannte Saisonkrankheiten auf, die durch jahreszeitlich bedingte unruhige Wettersituation während der Übergangszeiten Frühling und Herbst ausgelöst werden. Die üblicherweise auftretenden Symptome sind Kopfschmerzen, Lungen-, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Überfunktion der Schilddrüse und Arthritis. Im Frühling treten häufiger Magengeschwüre auf, im Sommer gibt es mehr Brechdurchfälle, Magen- und Darmstörungen und Heuschnupfen und im Winter treten vor allem Erkältungskrankheiten, Bronchitis, Grippe, Lungenentzündung, Rheuma und Rachitis auf. Herzkranken wird empfohlen im Winter extreme Kälte zu meiden und im Sommer starker Sonnenbestrahlung aus dem Weg zu gehen.

 

Vorbeugung gegen wetterbedingte Krankheiten

 

Wetterfühligkeit ist so komplex, dass es keine Therapie dafür gibt. Am ehesten kann man durch Anpassungen seines Lebensstils den Beschwerden durch das Wetter aus dem Weg gehen. Der Körper kann durch bestimmte Maßnahmen gestärkt und widerstandsfähiger gemacht werden. Dazu gehören gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, Stressvermeidung, genügend Schlaf und Erhaltung des seelischen Gleichgewichts. Auf Genussgifte wie Nikotin und Alkohol sollte verzichtet werden.

Die Kleidung trägt wesentlich dazu bei, den Wärmehaushalt des Körpers im Gleichgewicht zu halten und schützt damit vor Wetter und Witterung. Kleidung, die nicht genug Wärme nach außen transportiert, verursacht einen Wärmestau auf der Haut, während Kleidung, die Wärme zu schnell nach außen abgibt zu Unterkühlung führt. Dabei ist es weniger wichtig, um welche Textilfaser es sich handelt als vielmehr um ihre Fähigkeit, Luft einzuschließen und eine Isolierschicht zu bilden.

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