
Nicht selten kommt es vor, dass Menschen scheinbar ohne Grund an Gewicht zunehmen oder es ihnen schwer fällt, trotz strenger Diät abzunehmen. Auch wenn selbst Experten nicht hundertprozentig begründen können, warum manche Medikamente dick machen, ist es dennoch eine Tatsache, dass manche Tabletten schlecht für die Figur sein können.
Wer die Kalorienaufnahme sowie ausreichende Bewegung streng beachtet, kann unter Umständen die Schuld für die Gewichtszunahme im Medikamentenschrank suchen. Oft kann der Arzt die Dosis verringern oder ein Ersatzmedikament verschreiben.
Zu den dickmachenden Medikamentengruppen gehören:
Tabletten gegen Depressionen, die Paroxetin oder Cetalopram enthalten. Die figurfreundlichere Alternative enthält den Wirkstoff Buproprion. Bestimmte Antidepressiva wirken appetitsteigernd, während solche, die das Hormon Dopamin beeinflussen eher den Hunger hemmen.
Tabletten gegen Bluthochdruck und Herzgefässkrankheiten. Starke Beta-Blocker wie Metroprolol und Atenolol können Gewichtszunahme bewirken. Eine Mischung aus Alpha- und Beta-Blockern wie Carvidelol kann eine gute Alternative sein. Vermutlich liegt die Gewichtszunahme an der Verlangsamung des Stoffwechsels durch die Beta-Blocker.
Mittel gegen Allergien. Das Antihistamin Diphenhydramin kann dick machen. Stattdessen werden Medikamente mit dem Antihistamin Loratadin oder Cetirizin empfohlen. Die beiden Alternativen enthalten schwächere aktive Wirkstoffe und vermindern so das Risiko, dass der Appetit zu stark engeregt wird.
Wichtig: Nicht selbstständig Medikamente oder Dosis wechseln. Immer erst mit dem Arzt sprechen!
