Was ist ein Wasserkopf

Gehirn

Von einem Wasserkopf spricht man, wenn sich Flüssigkeit in den Hohlräumen des Gehirns oder des Schädels ansammelt.

 


 

Pro Tag werden etwa 500ml Gehirnflüssigkeit produziert, die das Gehirn und das Rückenmark umspülen. Ist der Weg der Flüssigkeit eingeschränkt oder blockiert, sammelt sich die Flüssigkeit an und der Druck im Gehirn steigt.

 

Die Ursachen vom Wasserkopf

 

Übermässiges Gewebewachstum

Blutsturz

Entzündung

Unfall

Überproduktion von Gehirnflüssigkeit durch Gehirntumor

Alkoholmissbrauch

Extreme Unterernährung

Parkinsonkrankheit

 

0,1% aller neugeborenen Babys kommen mit einem Wasserkopf auf die Welt. Das weiche Gehirn eines frühgeborenen Babys ist besonders anfällig, denn die wachsenden Schädelknochen dehnen sich unter dem Druck der Flüssigkeit aus, wodurch es zu der charakteristischen Kopfvergrösserung kommt. Die Ursachen für den Wasserkopf bei Neugeborenen sind Blutungen im Gehirn, Entzündungen, die zu Vernarbung und dadurch zur Blockierung der Flüssigkeit führen, angeborene Störungen, eine Verletzung während der Geburt oder eine Virusinfektion im Mutterleib.

 

Wie behandelt man Wasserkopf

 

Ein Wasserkopf muss sofort behandelt werden, um bleibende Gehirnschäden zu vermeiden. Bei Babys führt der Wasserkopf meist zum Tod, wenn er nicht rechtzeitig behandelt wird.

Leichtere Fälle werden mit Medikamenten behandelt, die die Produktion der Gehirnflüssigkeit hemmen. In den meisten Fällen ist jedoch eine Operation notwendig, bei der durch einen eingesetzten Schlauch die Flüssigkeit in den Körper umgeleitet wird.

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