In der anthroposophischen Medizin ist nach Rudolf Steiners Lehre der menschliche Körper in den physischen Leib, den Ätherleib, den Astralleib und den Ich-Leib unterteilt. Die Unterteilung entspricht den Elementen Wasser, Luft, Erde und Feuer. Wenn der Mensch gesund ist, herrscht ein völliges Gleichgewicht zwischen den vier Elementen. Liegt eine Störung des Gleichgewichts vor, entstehen Krankheiten.
Der Ätherleib bestimmt Atmung und Kreislauf.
Der Astralleib und der Ich-Leib wirken auf das Nerven- und Sinnessystem.
Der physische Leib und der Ätherleib bestimmen das Bewegungs- und Verdauungssystem.
Es wird zwischen zwei Hauptgruppen von Krankheiten unterschieden:
Degenerative Krankheiten.
Dominiert der Atralleib, entstehen Verschleisskrankheiten. Zu diesen degenerativen Störungen zählen auch Abwehrschwächen, Überreizung, Erschöpfung, Konzentrationsstörung, Angstzustände und Schlaflosigkeit.
Entzündungen und fiebrige Erkrankungen.
Die Anthroposophie bestimmt, dass bei einer Dominanz des Bewegungs- und Verdauungssystems Netz¨Undings- und Fieberkrankheiten entstehen. Hierzu zählen auch die üblichen Kinderkrankheiten, die allerdings das Immunsystem des Kindes stärken.
