Warum werden Hände beim Schlafen taub

taube Hände

Wacht man gelegentlich mit einer gefühllosen, tauben Hand auf, liegt das meist daran, dass man auf dem Arm oder der Hand gelegen und das Blut abgeschnürt hat. Kommt es jedoch regelmässig vor, kann es sich um eine Krankheit handeln, die zur Taubheit der Hände führt.

Eine Verletzung der Nerven in den Händen durch eine Krankheit oder einen Unfall kann zur vorübergehenden Gefühllosigkeit führen. Meist empfindet man vorher Stechen und Brennen, bevor die Hand taub wird. Passiert dies während des Schlafes, wacht man meist erst auf, wenn die Hand vollständig gefühllos ist. Diese Empfindungen bezeichnet man als Parästhesien. Taubheit unterscheidet sich von Lähmung dadurch, dass man zwar kein Gefühl hat, die Hand aber noch bewegen kann.

Manchmal deutet häufiges Auftreten tauber Hände auf das Karpaltunnelsyndrom hin, auch als RSI-Syndrom bekannt. Das Karpaltunnelsyndrom kann sich in Ellbogen, Nacken und Schultern ausbreiten sowie andere Beschwerden wie Fibrositissyndrom anzeigen.
Weitere mögliche Ursachen der Taubheit in den Händen sind Guillan-Barré-Syndrom, Typ 2 Diabetes, Raynaud´sche Krankheit, Siogrensyndrom, AIDS, Syphilis, Ulnarisrinnensyndrom oder Alkoholismus.

Vor einer Behandlung muss die Ursache herausgefunden werden. Es gibt homöopathische Mittel, die nicht nur das Symptom (die Taubheit) sondern auch die Ursache behandeln. Man kann Magnesiumphosphat, Kaliumphosphat und Eisenphosphat einnehmen, die alles biochemische Gewebesalze sind, allerdings sollte dies nicht ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt geschehen. Diese Salze unterstützen die Nerven und das Gehirn und helfen beim Ausgleich im gesamten Nervensystem.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen