Vitamine richtig schonen

Kochen macht Vitamine kaputt
Vitamine sind ein Schlagwort, bei dem alle Ohren sich spitzen, denn so bald von ihnen die Rede ist, weiß man, dass es sich um ein Thema handelt, dem man Beachtung schenken sollte.  Wir alle hängen von Vitaminen ab, denn sie sind für unsere Körperfunktionen unerlässlich.

Dennoch gibt es viele Fakten und Faktoren rund um die Vitamine, die nicht besonders nicht bekannt sind, aber sehr wichtig.  Aus Fachkreisen wird immer nur so viel bekannt, wie absolut notwendig zu sein scheint  Dies könnte damit zusammen hängen, dass zu viel Wissen die Interessen von Industrie und Werbung schädigen können.  Wussten Sie z.B. dass Vitamine nicht sehr langlebig sind?  Sie sind in Obst und Gemüse enthalten, je länger dies jedoch gelagert wird, desto weniger brauchbar werden diese Stoffe.


Lagerung und Garmethoden

Es kann passieren, dass ein Apfel, der im Gemüsefach des Kühlschranks vergessen wurde, nach einigen Wochen noch einigermaßen genießbar erscheint, da die Kälte ihn vor dem Verderben geschützt hat, sein Vitamingehalt dürfte jedoch so weit abgesunken sein, dass der Verzehr des Apfels kaum dazu führt, dass man Vitamine bekommt.

Einige Vitamine, wie das Vitamin A, sind anfällig für Licht, Hitze und Sauerstoff, so dass man daher das Obst oder Gemüse nicht lange lagern und schon gar nicht geschnitten an der Luft liegen lassen sollte.

Die Lagerung des Gemüses ist am schonendsten, wenn die Temperatur zwischen 4ºC und 10ºC liegt, nicht darunter, denn die Temperatur nimmt Einfluss auf den Reifeprozess.

Auch die Zubereitung durch Kochen kann, wenn optimiert, dafür sorgen, dass der Vitamingehalt im Gemüse erhalten bleibt.  Wählt man also schnelle Garverfahren, wie z.B. das Dünsten, so bleiben die Vitamine verschont.

Ein Enzym, das Peroxydase heißt, ist für den Garaus der Vitamine beim Garen zuständig.  Es bewirkt bei Temperaturen zwischen 40ºC und 70ºC, dass Vitamin C abgebaut wird.  Daher ist es nicht zu empfehlen, Gemüse in kaltem Wasser auf dem Herd aufzusetzen, sondern man sollte es erst in kochendes Wasser geben, um den Verlust der Vitamine klein zu halten.


Das beim Kochen oder Dünsten übrig gebliebene Wasser fängt übrigens die ausgeschwemmten Vitamine auf, es ist also wertvoller für Saucen und Suppen als frisches Wasser.

Vitaminisierte Fertigprodukte

Immer mehr Fertigprodukte werben mit ihrem Vitamingehalt, hierbei handelt es sich aber meistens um synthetisch hergestellte Vitamine, die nicht natürlichen Ursprungs sind.

Zwar sollen sie denselben Nährwert haben, sie sind aber noch zu unerforscht, um mit Sicherheit sagen zu können, dass sie identisch mit ihren in Obst und Gemüse vorkommenden Gegenstücken sind.

Gerne wird auch mit frisch gepressten Fruchtsäften geworben, die jedoch, wenn in Flaschen verpackt, ebenfalls einen großen Anteil ihres Vitamingehalts einbüßen.  Selber pressen ist auf jeden Fall viel empfehlenswerter, meist auch billiger.

Die Favoriten unter den Fertigprodukten sollten immer Tiefkühlprodukte sein.  Durch die schnelle Gefriermethode, die heutzutage angewendet wird, bleiben die Vitamine fast ganz enthalten und die Produkte lassen sich ohne Einbußen über längere Zeit lagern.

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