Sauna: Abhärtung durch Schwitzen

Saunraum mit Aufguss

Die Sauna ist ein wirkungsvolles Schwitzbad, durch die der Stoffwechsel angeregt und die Schweißbildung gefördert wird. Regelmäßige Saunagänge stärken das Immunsystem, härten den Körper ab und machen ihn widerstandsfähiger gegen Krankheiten.

 

Mit dem Schweiß werden Schlacke und Giftstoffe aus dem Körper ausgeschieden, die den Organismus belasten.

Ein Saunagang besteht aus zwei Teilen: Hitze und Abkühlung. Die Temperatur im Saunaraum beträgt 60 bis 90 Grad. Trockene Luft wechselt sich durch Aufgüsse mit feuchter Luft ab. Nach dem Schwitzen in der Sauna wird der Körper an der frischen Luft und mit kaltem Wasser abgekühlt.

Höchstens drei Saunagänge hintereinander werden empfohlen, gefolgt von einer einstündigen Ruhepause.

Die Sauna kann mit ärztlicher Beratung auch zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, Rheuma, Gicht und neuralgischen Krankheiten.

Durch das Schwitzen in der Sauna verliert der Körper viel Flüssigkeit, dass hinterher wieder ersetzt werden muss. Entgegen weitläufig verbreiteter Meinung ist Sauna zur Behandlung von Fettsucht nicht effektiv, da der Körper lediglich Wasser und kein Fett verliert.

 

Die Reihenfolge der Anwendungen beim Saunabesuch

 

Vorreinigen

Gesicht und Körper mit Wasser und Seife reinigen, abtrocknen und ein warmes Fußbad nehmen.

 

1. Saunagang

8-12 Minuten lang entspannt Liegen oder Sitzen, die letzten 2 Minuten davon aufrecht setzen. Danach 8-12 Minuten an der frischen Luft bewegen. Kalt mit dem Schlauch duschen, von unten nach oben gehend und kurz ins Tauchbecken eindippen. Ein warmes Fußbad nehmen. Einige Minuten ausruhen, noch einmal kalt abduschen und gegebenenfalls massieren lassen.

 

2. Saunagang

In der gleichen Reihenfolge wie beim 1. Saunagang erst 8-12 Minuten aufheizen, dann 8-12 Minuten abkühlen.

 

Nach dem 3. Saunagang 30 bis 60 Minuten im liegen ausruhen und die verlorene Flüssigkeit wieder auftrinken.

 

Das sollte man vor dem Saunagang beachten

 

Eine Stunde vorher sollte nichts gegessen werden, um den Körper nicht durch die Verdauungstätigkeit zu belasten.

Man sollte ruhig und entspannt in die Sauna gehen.

Der Darm sollte möglichst vor dem Saunagang entleert werden.

Es sollte vorher wenig getrunken werden.

Besonders starkes Schwitzen erreicht man durch das Trinken von 2 Tassen Lindenblütentee.

Es sollten Bademantel, Badetuch, Seife, Hautcreme und eventuell ätherisches Öl für den Dampfaufguss dabei sein.

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