Hyperventilieren

Hyperventilieren, was hilft dagegen

Hyperventilieren

Hyperventilieren entsteht meist durch extreme Aufregung. Die typischen Beschwerden sind schnelles, oberflächliches Atmen, Schwindel, Blässe im Gesicht, Nervosität und verkrampfte Hände.

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Bei Hyperventilation gerät zu viel Sauerstoff in die Lunge.
Als schnelle Hilfe bei akutem Hyperventilieren helfen Tütenatmung und Bauchatmung. Bei der Tütenatmung wird eine Plastik- oder Papiertüte einige Sekunden lang über Mund und Nase gehalten und dort hineingeatmet. Niemals allerdings die tüte über den ganzen Kopf ziehen, dann besteht Erstickungsgefahr.
Nach der Tütenatmung sollte sich der Betroffene setzen und in den BAuch atmen. Bei der Bauchatmung legt man die Hände flach auf den Bauch und atmet langsam tief ein. Dabei achtet man darauf, dass die Handflächen auf dem Bauch durch die Bauchwölbung weggedrückt werden. Aus einem halbgeöffneten Mund atmet man dann langsam wieder aus, bis der Bauch wieder schlaff ist.

Ein hyperventilierendes Kind muss erst einmal beruhigt werden. Nimmt man es in den Arm, gibt man ihm ein Gefühl von Sicherheit und Schutz.

Tritt das Hyperventilieren häufiger auf, sollte man zum Arzt gehen, denn es kann eine Kreislaufschwäche, Stoffwechselstörung oder niedriger Blutdruck vorliegen. Auch wenn das Hyperventilieren seelische Ursache hat, zum Beispiel Ängste, Depressionen und Schlafstörungen, muss der Arzt helfen.

Hat sich im akuten Fall der Hyperventilation die Atmung nicht innerhalb von 20 Minuten normalisiert, besteht die Gefahr eines Kreislaufkollapses und es sollte sofort der Notarzt gerufen werden.

Zur Beruhigung der Nerven helfen Kräutertees aus Johanniskraut, Melisse, Hopfen und Baldrian.

Bestimmte Atemtherapien und Entspannungstechniken verbessern das Gefühl der inneren Ruhe. Dazu sollte man für einen geregelten Tagesablauf, rechtzeitiges Schlafengehen und Ausdauersport sorgen.

Vermeiden sollte man Stress, Schlafmangel, Anspannung und eine unausgeglichene Lebensweise.