Heilen durch Klimaveränderung

Klima und Natur

Unterschiedliche klimatische Verhältnisse wirken auf den Organismus. Ein Klimawechsel regt den Körper an, Krankheiten zu bekämpfen. Je nach Klima kann ein Klimawechsel anregend oder schonend wirken (Reizklima und Schonklima).

 

Hochgebirgsklima

In Höhenlagen zwischen 1000 und 1800m verringern sich Luftdruck, Luftfeuchte, Luftdichte und Temperatur. Die Strahlungsintensität der Sonne nimmt zu und die Luft wird reiner. Durch Höhenluft nimmt die Anzahl der roten Blutkörperchen zu, die Atmung wird tiefer und der Stoffwechsel verändert sich.

Das Hochgebirgsklima wird zur Heilung bei Erkältung, Bronchitis, allergischem Asthma, Schilddrüsenüberfunktion, leichter Herzmuskelschwäche, Heuschnupfen, bestimmten Blutkrankheiten, Arthritis und Ekzemen empfohlen.

 

Mittelgebirgsklima

Mittelgebirge von Höhenlagen zwischen 500 und 1000m zeigen je nach geografischer Lage Unterschiede. Allgemein beeinflussen die Luftdruckveränderung, Luftfeuchte und Sonnenbestrahlung den Organismus. Empfohlen wird Mittelgebirgsklima bei Erkältungen, Bronchitis, Bluthochdruck, Bronchialasthma, Kreislauferkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion, Arthritis, Migräne, Lungenblähung und Dystonie.

 

Seeklima

Das Klima an Meeresküsten zeichnet sich ausgeglichenere Jahrestemperaturen, hohe Sonneneinstrahlung und Jodgehalt in der Luft aus. Allerdings gibt es am Meer auch schnelle Wetterschwankungen. Vor allem bei Erkältungen, Heuschnupfen, Stoffwechselerkrankungen und Hautkrankheiten wirkt sich das Seeklima positiv aus.

 

Wüstenklima

In der Wüste gibt es extreme Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Wüstenklima hat sehr hohe Sonneneinstrahlung und geringe Luftfeuchte. Als gut erwiesen hat sich Wüstenklima bei chronischen Erkältungen, Katarrhen, Bronchialasthma, Allergien, Rheuma, Hautkrankheiten und Tuberkulose.

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