Folsäure

Folsaeure
Folsäure, ein Vitamin aus der B Gruppe wird in der Schwangerschaft besonders wichtig, denn nimmt man nicht genügend davon mit der Nahrung auf, so können Fehlbildungen beim Neugeborenen die Folge sein.

Der sogenannte offene Rücken, ein Neuralrohdefekt, ist eine schwere Folge, die aus Folsäuremangel entstehen kann.  Auch angeborene Herzfehler, die Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte können auf das Konto von Folsäuremangel gehen.

Folsäure ist für die Bildung der roten Blutkörperchen unerlässlich und somit auch direkt am Aufbau von Knochen und dem Wachstumsprozess beteiligt.

Im Wachstum und Aufbau der Zellen stellt der Körper Eiweiße her, die zur Zellteilung und damit zur Kopie von genetischen Informationen beitragen.  Fehlt dieses Vitamin, so kann die Information nicht korrekt kopiert werden und dies ist der Grund für die Missbildungen.

Deshalb sollte auch schon bei Planung einer Schwangerschaft vermehrt Folsäure eingenommen werden, um die Abdeckung eines täglichen Mindestbedarfs zu garantieren.  Dies wird zur Vorbeugung von allen Ärzten verordnet und sollte einen Monat vor Schwangerschaft begonnen, also mit Beginn der Planung einer Schwangerschaft, und in den ersten drei Monaten einer schon bestehenden Schwangerschaft eingenommen werden.

Besteht schon ein Mangel an Folsäure, so kann er durch die Einnahme vor einer Schwangerschaft zunächst im Körper der Frau ausgeglichen werden.  Das Optimum sollte ein Arzt in jedem Fall entscheiden, generell ist ein Minimum von 4-6 µg pro Tag angemessen.

Wo kommt Folsäure in der Natur vor?

Natürlich kann man das Vitamin Folsäure auch auf natürliche Weise mit den richtigen Lebensmitteln aufnehmen, z.B. grünes Gemüse, wie Spinat, Brokkoli und Blattsalat, aber auch Hülsenfrüchte, Nüsse, Kartoffeln, Eier, Champignons und Weizen-oder Roggenbrote enthalten viel Folsäure in natürlicher Form

Wie alle Vitamine, ist auch die Folsäure sehr anfällig für äußere Einflüsse, d.h. zu lange Lagerung, lange Kochzeiten und hohe Temperaturen reduzieren den Gehalt drastisch.  In Konserven ist zumeist nur noch ein Bruchteil des eigentlichen Gehalts wieder zu finden, daher kann nur zum Verzehr von frischem, oder tiefgekühltem Gemüse geraten werden.

Zu viel aufgenommene Folsäure, die nicht verwertet werden kann, wird mit dem Urin ausgeschieden, es ist also besser, den oberen als den unteren Grenzwerte bei der Aufnahme zu erreichen.

Es gibt einige Risikofaktoren, die das Vorkommen von Folsäure im Körper betreffen, so ist in jungen Müttern durch die Pubertät oft keine Reserve im Körper vorhanden, dasselbe gilt für Frauen, die mehrere Schwangerschaften und Stillzeiten in kürzeren Abständen durchlaufen haben.

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