schwangere Frau

So kommst du leichter durch die Schwangerschaft

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Neben anfänglicher Schwangerschaftsübelkeit während der ersten drei Monate kann die Schwangerschaft mehr und mehr zur Last werden, je größer der Bauch wird. Zu den häufigsten Beschwerden gehören Sodbrennen, Schwangerschaftsstreifen, Rückenschmerzen, geschwollene Füße, Müdigkeit und Krampfadern. Jede schwangere Frau ist dankbar für Unterstützung, deshalb findest du hier ein paar Tipps, wie du dir die langen Monate der Schwangerschaft erleichtern kannst.


Gegen die chronische Müdigkeit und Abgeschlagenheit hilft es, jeden Tag eine halbe Stunde Mittagsschlaf einzulegen, wann immer möglich. Beim Liegen die Beine höher legen als den Kopf, damit das Blut zum Herzen fließt und die Beine entlastet. Auch wenn es im Haushalt noch viel zu tun gibt, darfst du kein schlechtes Gewissen haben, denn ein Baby im Bauch ist schwere körperliche Arbeit.
Solange der Arzt nichts anderweitig sagt, solltest du dir jeden Tag Bewegung beschaffen. Spazierengehen oder Schwimmen zum Beispiel gibt dir mehr Kraft und Ausdauer. Auch die Geburt verläuft meist leichter bei Frauen, die regelmäßig leichten Sport treiben.

Geschwollene Füße kannst du mit abwechselnd heißen und kalten Fußbädern behandeln. Das heiße Wasser sammelt das Blut in den Füßen an, während das kalte Wasser es herausdrückt. So wird der Blutkreislauf angeregt. Für die Fußbäder zwei Schüsseln voll machen, eine mit kaltem, die andere mit angenehm heißem Wasser. Die Füße etwa 3 Minuten im heißen Wasser baden, danach 30 Sekunden lang ins kalte Wasser halten. Abwechselnd sechs Mal hin und her wechseln, mit dem kalten Wasser aufhören. Nach dem Fußbad solltest du dich 10 Minuten lang mit hochgelegten Beinen ausruhen.

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Während der Schwangerschaft kann der wachsende Bauch Magensäure in die Speiseröhre drücken und unangenehmes Sodbrennen verursachen. Gegen Sodbrennen gibt es milde Arzneien, die auch in der Schwangerschaft verträglich sind, aber du solltest deinen Arzt um Rat fragen.
Mandeln besitzen chemische Komponenten, die dabei helfen, die Magensäure im Magen zu halten, indem sie die Membran zwischen Magen und Speiseröhre stärken. Allerdings haben Mandeln viele Kalorien, du solltest sie also in deiner Ernährung einplanen, damit du nicht zuviel Gewicht zunimmst.
Lebensmittel wie Kaffee, Zitrusfrüchte, Frittiertes und Gebratenes, Pfefferminz und Alkohol solltest du meiden, solange du unter Sodbrennen leidest.

Deinem Rücken zuliebe vermeide vor allem in den letzten Monaten der Schwangerschaft langes Stehen vermeiden. Wenn sich das Stehen nicht vermeiden lässt, stelle dich so hin, dass dein Körpergewicht gleichmäßig auf beide Füße verteilt wird. Beim Sitzen auf dem Stuhl setze dich gerade hin und drücke den unteren Teil des Rückens gegen die Stuhllehne. So stärkst du die Rückenmuskeln.
Wenn du am Schreibtisch arbeitest, stelle deine Füße leicht erhöht auf einen kleinen Hocker.

Viele Schwangere klagen über Taubheit und Kribbeln in den Fingern, das durch Retention von Wasser verursacht wird, welches auf die Nerven im Handgelenk drückt. Dagegen hilft es, Arme und Handgelenke etwa 5 Minuten pro Stunde zu bewegen.

Die Haut auf dem immer größer werden Bauch wird stark gedehnt, weshalb sich Schwangerschaftsstreifen nicht vermeiden lassen. Am besten hilft es, starke Gewichtszunahme zu vermeiden, so dass die Haut weniger gestreckt wird. So hälst du die Schwangerschaftsstreifen auf einem Minimum.

Krampfadern können sich bilden, weil der Körper mehr Blut produziert, um den wachsendes Embryo mit Blut zu versorgen. Um Krampfadern zu lindern, trage Stützstrümpfe. Auch kalte Kompressen auf den Beinen halten die Bildung von Krampfadern zurück. Dazu mischt du je 6 Tropfen Zitronenöl und Bergamottöl mit kühlschrankkaltem Hamameliswasser. Mit einem Waschlappen 15 Minuten lang auf die Beine legen, um Schwellungen zu reduzieren.

Wenn du zu den Frauen gehörst, die während der Schwangerschaft unter Verstopfung leiden, solltest du mehr Ballaststoffe essen und viel trinken. Gut im Ernährungsplan sind Bohnen, Vollkornprodukte, Leinsamen, Grüngemüse und Brokkoli.