Autogenes Training

Entspannte Haltung

Autogenes Training ist eine Methode zur Selbstentspannung durch Konzentration. Stress und Ärger sollen durch Atmung, Puls und Hautdurchblutung positiv beeinflusst werden.

Man lernt das Empfinden von Schwere, Wärme, Kühle, Atmung und Herzschlag.

 

Autogenes Training wird u.a. bei Migräne, Asthma, Verdauungsproblemen, Bluthochdruck, Sucht, Nervosität und Angst angewandt.

 

Das autogene Training wird in drei Grundhaltungen ausgeführt:

 

 

  • Rückenlage, meist zum erholsamen einschlafen verwendet.
  • Aktive Sitzhaltung, bei der man leicht vornübergebeugt sitzt, um Schulter- und Nackenmuskeln zu entkrampfen.
  • Passive Sitzhaltung, bei der man sich am Arbeitsplatz oder im Bus entspannen kann.

 

 

Autogenes Training besteht aus sechs Übungen:

 

Übung 1: Man konzentriert sich auf die zunehmende Schwerte der Arme, der Beine, des Rumpfes und des restlichen Körpers, jeweils maximal 3 Minuten lang.

 

Übung 2: Wie Übung 1, doch statt Schwere wird Wärme vorgestellt.

 

Übung 3: Konzentration auf den Herzschlag. Die rechte Hand wird auf das herz gelegt, der Herzschlag erfühlt und bewusst ein ruhiger und gleichmássiger Herzschlag herbeigeführt.

 

Übung 4: Konzentration auf das Atmen mit dem Ziel auf ein freies und gelöstes Atmen.

 

Übung 5: Beide Hände werden auf den Oberbauch gelegt, um Atem und Wärme in den Bauch strömen zu lassen.

 

Übung 6: Man stellt sich die Kühle von Stirn und Kopf vor.

 

Autogenes Training eignet sich zur Selbstbehandlung, es wird aber ein Einführungskurs empfohlen.

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