Manipulation

Wie erkennt man, wenn man manipuliert wird

Manipulation

Oft ist es nicht leicht, manipulatives Verhalten zu erkennen, denn die zwischenmenschliche Kommunikation ist komplex und mehrdeutig. Worte allein bringen mehr als eine Bedeutung hervor. Dazu kommen Gesichtsausdruck, Tonfall, Körpergesten, emotionale Ausdrücke wie Röte oder Blässe etc., die ein Konzept begleiten. Kommunikation ist voller zusätzlicher Bedeutungen neben der ursprünglich beabsichtigten. Manipulation macht sich dieses Phänomen zunutze.

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Zur Erkennung manipulativem Verhaltens ist es notwendig, sich auf die Empfindungen der unmittelbaren Gegenwart zu konzentrieren. Im unmittelbaren Verlauf eines Gesprächs beschränken sich viele Menschen auf den gesprochenen Inhalt der Worte und ignorieren ihre emotionale Reaktionen. Diese emotionalen Reaktionen können Hinweise darauf geben, ob man manipuliert wird. Gefühle sollten ernst genommen und analysiert werden. Der erste Hinweis auf Manipulation ist meist ein ungutes Gefühl oder das Gefühl, manipuliert zu werden.

Manipulation verlässt sich auf Widerspruch, die offengelegt Botschaft widerspricht der versteckten. Viele Menschen nehmen instinktiv diesen Widerspruch war, schenken ihm jedoch nicht genügend Beachtung. Kommunikation drückt sich durch den gesamten Körper aus, intuitiv werden winzige Körperbewegungen und Gesichtsausdrücke wahrgenommen. Da dies innerhalb weniger Sekunden geschieht, nehmen sich die meisten Menschen nicht genügend Zeit, die intuitiv wahrgenommenen Zeichen zu interpretieren.
Werden die Gefühle während eines Gesprächs zwiegespalten, ist dies eines der wichtigsten Zeichen, Vorsicht zu wahren.

Versteckte Botschaft können in verschiedenen Formen kommen, werden häufig jedoch bei genauer Betrachtung deutlich. Übermäßige Freundlichkeit, angespannte Haltung, Vermeidung von Augenkontakt und Antreiben zur Eile begleiten die Manipulation in vielen Fällen.

Zeitdruck ist eines der am häufigsten verwendeten Mittel der Manipulation. Nicht immer ist Manipulation am Werk, wenn ein Mensch einen anderen zu etwas zu überreden versucht. Doch durch bewusstes Einschränken des Zeitraumes will der Manipulator dem anderen die Gelegenheit nehmen, seine Gefühle zu analysieren und seine Entscheidung zu überdenken.

Leider ist die Höflichkeit innerhalb der Gesellschaft oft auch ein Hindernis. Aus Höflichkeit nimmt man sich selbst nicht zu Zeit, Worte anzuzweifeln oder über die Konsequenzen einer Handlung nachzudenken. Mitleiderregende Geschichten bewirken, dass man der anderen Person glauben möchte, entgegen möglicher emotionaler Einwände. Ein Mensch, der offen und ehrlich in seinen Absichten ist und nicht zu manipulieren versucht, sollte Verständnis für Skepsis und Vorsicht haben. Man sollte also bei Zweifel keine falsche Höflichkeit verwenden, sondern sich die Zeit nehmen, nachzudenken oder direkt abzulehnen.