
Wer ein Haustier hat, weiss, wie schwierig es sein, kann, eine Wohnung zu finden. Viele Vermieter erlauben grundsätzlich keine Haustiere, vor allem Hunde und Katzen. Die meisten Vermieter sind wegen der Lärmbelästigung, des Geruchs oder eventueller Beschädigung besorgt. Hat ein Vermieter die Wahl zwischen neuen Mietern mit oder ohne Haustier, wird er in den meisten Fällen den letzteren vorziehen.
Wie kann man also seine Chancen auf eine Wohnung verbessern, wenn man ein Haustier hat?
1. Aktiv suchen. Suche Wohnungsanzeigen heraus, aus denen hervorgeht, dass der Vermieter haustierfreundlich ist. Die meisten Vermieter werden nicht direkt anwerben, dass sie Hunden oder Katzen gegenüber nicht abgeneigt sind, doch sie werben mit ‚Haustier nach Vereinbarung‘. Nimmst du Kontakt mit dem Vermieter auf, sprich ihn direkt darauf an, dass du ein Haustier hast. Verschwende keine Zeit, wenn der Vermieter nicht überzeugt wirkt; eine Zweifelsäußerung ist ein Zeichen höflicher Ablehnung und wird später nur Probleme bereiten.
2. Bessere Chancen hat man in Wohnungen, die in alleinstehenden Häusern privat angeboten werden, als in größeren Hochhäusern. Diese werden meist vom Vermieter selbst beworben, der seine eigene Entscheidung trifft und selbst einen Eindruck vom Mietinteressenten bekommt. Hochhäuser werden oft durch Verwalter vermietet, die keine Autorität haben. Ein Vermieter wird eher eine Absage gegen ein Haustier erteilen, wenn er anonym bleibt, also besser ist es, persönlichen Kontakt zu bekommen. Bei Bewerbung per Internet, schicke Fotos von dir und dem Haustier mit.
3. Sprich die Besorgnis des Vermieters direkt an. Der Vermieter möchte keine Beschädigung, keine Lärmbelästigung, keine Geruchsbelästigung oder Beschwerden von Nachbarn.
Schäden: Haustiere, besonders Hunde und Katzen können mit ihren Krallen Türrahmen und Böden verkratzen. Biete dem Vermieter eine höhere Kaution an, um eventuelle Schäden, die durch das Haustier verursacht wurden, abzudecken.
Lärm: Bring das Haustier mit zur Wohnungsbesichtigung und demonstriere, dass es gut erzogen ist. Sieht der Vermieter, dass das Tier ruhig ist, wird er weniger Bedenken haben. Besorge dir Empfehlungen deiner Vorvermieter, wenn möglich.
Geruch: Biete eine vertragliche Verpflichtung, beim Auszug den Geruch in der Wohnung neutralisieren zu lassen.
Wichtig ist, die vorgenannten Punkte mit dem Vermieter zu besprechen, weil es ein Verantwortungsbewusstsein deinerseits zeigt, was den Vermieter beeindrucken wird.
