
Langeweile ist ein Geisteszustand, bei dem die betroffene Person Unzufriedenheit und Desinteresse verspürt. In diesem Zustand gibt es wenige Dinge, die Neugier oder Interesse wecken und Freude bringen können.
Ein Mensch besitzt Dopaminrezeptoren, die die genaue Menge an notwendiger Stimulation festsetzt. In manchen Menschen befinden sich weniger D2-Rezeptoren in den Nervenzellen, das bedeutet, dass die Stimulation hoch sein muss, um Interesse zu wecken. Ein Mangel an Dopaminrezeptoren ist genetisch veranlagt. Diese Menschen brauchen mehr Energie, um die notwendige Dopaminmenge zu produzieren.
Langeweile wird in zwei Kategorien aufgeteilt, in situationsbedingte Langeweile und chronische Langeweile. Situationsbedingte Langeweile entsteht bei bestimmten Aktivitäten oder dem Mangel an Aktivitäten, kann beispielsweise durch ein Buch oder einen Film oder einen Vortrag in der Schule ausgelöst werden. Chronische Langeweile wird fast immer verspürt, unabhängig von der jeweiligen Situation oder Aktivität. Menschen, die unter chronischer Langeweile leiden, können sogar von ihren engsten Mitmenschen wie dem Partner oder den eigenen Kindern gelangweilt sein.
