Die Pyramiden

Die Form der Pyramiden

Die Pyramiden

Die Ägyptischen Pyramiden sind weltberühmt und gehören zu den Weltwundern. Es ist nicht bekannt, wie die Alten Ägypter in der Lage waren, solch enorme Strukturen dieser bestimmten Form zu errichten. Pyramiden sind Polyeder: eine quadratische Grundfläche, deren Seiten aus kongruenten Dreiecken bestehen, die sich in einer Spitze treffen. Um Kairo herum gibt es mehr als 100 Pyramiden verschiedener Größen. Sie dienten als Grabmäler für Ägyptische Könige und deren Schätze.

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Vor der Entstehung der ersten Pyramiden errichteten die Ägypter quadratische Grabmäler für ihre Könige, die Mastabas. Mit der Zeit wurden mehr und mehr Schichten aus Stein und Erde aufgetragen, die allmählich an den Seiten geglättet wurden. Die Grabmäler nahmen die Form von Benben an, eines geheiligten Steines in Heliopolis, wo jeden Tag die ersten Sonnenstrahlen auftrafen. Der Stein imitierte die Form der Sonnenstrahlen; man glaubte, es sei der Weg, den die Pharaos zum Himmel nähmen. Später wurden diese dreieckigen Erhöhungen als Vorlage für die Konstruktion der Pyramiden genommen.

 

Die Form der Pyramiden resultiert teilweise aus den zur Zeit der Alten Ägypter vorhandenen Werkzeuge. Mit lediglich Hammer, Schlägel, Kelle und Meißel waren die Erbauer der Pyramiden stark eingeschränkt. Sie meißelten blockartige Steine, glätteten sie und stapelten sie aufeinander in einer Weise, die ein würdiges Grab für ihren König ergaben. Ob es andere, tiefere und spirituelle Gründe für diese spezielle Form der Pyramiden gab, ist ein Mysterium.