Film Negative

Wie scannt man Negative in den Computer ein

Film Negative

Ein Archiv mit Film-Negativen in ein digitales Format zum Speichern auf dem Computer umzuwandeln ist eigentlich sehr einfach und schnell. Es ist wesentlich sicherer, Negative digital auf Speicherkarten oder Festplatten zu speichern, vor allem, weil sie, wenn sie einmal eingescannt sind, nicht weiter an Qualität verlieren. Dazu kommt, dass die Speicherkarten sehr wenig Platz brauchen. Um die Negative mit bestmöglicher Qualität auf den Computer zu bekommen braucht man einen einfachen flachen Scanner, Pressluft, ein Mikrofasertuch und einen Filmadapter.

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1. Negative mit der Pressluft von Staub und Partikeln befreien. Die Druckluftsprühdose sollte etwa 15cm weit weg von den Negativen sein. So wird loser Staub entfernt, ohne dass die Filme zerkratzt werden.

2. Beide Seiten des Negativs mit dem Mikrofasertuch abwischen, indem der Negativstreifen zwischen das Tuch geklemmt und vorsichtig hindurch gezogen wird. Das Mikrofasertuch entzieht feine Staubpartikeln durch Elektrostatik von der Oberfläche des Films.

3. Scanner einschalten und aufklappen. Der Scanner sollte mit dem PC verbunden sein.

4. Die Filmstreifen in den Filmadapter für den Scanner einlegen und auf die Scheibe legen. Die meisten Filmadapter haben einen Deckel, der den Filmstreifen während des Scannens festhält.

5. Scanner schließen und bedienen. Die gewünschten Einstellungen auf dem Display auswählen: die höchste Auflösung (in dpi), Dateityp (jpeg, tiff o.a.) und in welchem Ordner die Dateien gespeichert werden sollen.

 

Hinweise: Eine Auflösung von 72 dpi ergibt eine ausreichende Bildqualität für alles im Web, zum Ausdrucken der Fotos ist eine Auflösung von mindestens 200 dpi besser.

Zum Reinigen der Negative kein Wasser und keine Chemikalien verwenden, um dauerhaften Schaden zu vermeiden.