Wenn Kinder beißen

Kleinkinder und beissen

Kleine Kinder entwickeln irgendwann die Angewohnheit, zu beißen. Das ist zwar normal, sollte aber schon früh unterbunden werden, damit sich das Beißen nicht zur Verhaltensstörung entwickelt. Besonders in einer Umgebung, wo viele Kinder zusammen sind und die gleichen Spielzeuge teilen, versuchen sich Kinder oft durch Beißen durchzusetzen.

Im Alter zwischen 12 und 36 Monaten benutzen die Kinder das Beißen lediglich als Form der Kommunikation. Kinder haben keine Kontrolle über ihr Umfeld und versuchen mit dem Beißen, eine Reaktion zu bekommen. Ein Kind, das älter als 3 Jahre ist, sollte allerdings mit dem Beißen aufgehört haben. Ist dies nicht der Fall, liegt meist ein tieferes, psychologisches Problem zugrunde.

Gründe für das Beißen: Kleinkinder beißen, um eine Reaktion zu provozieren. Größere Kinder beißen aus Aggression. Im Kindergarten ist das Beißen eine Form, Aufmerksamkeit zu bekommen, Zugang zu einem Spielzeug zu bekommen oder ein anderer Weg, sich auszudrücken. Auch werden Kinder in großen Gruppen oft überstimuliert und neigen zu Überreaktion. In den meisten Fällen hilft es, die Kinder zu beruhigen.

Wenn ein Kind beißt, sollte es nicht ausgeschimpft, sondern ruhig angesprochen werden. Kinder reagieren auf ruhigen Tonfall positiver als auf lautes Schimpfen. Man sollte dem Kind deutlich klarmachen, was es falsch gemacht hat, dass es seinem freund wehgetan hat. Man kann dem Kind andere Formen vorschlagen, wie es mit der Situation umgehen kann. Auch das Umfeld, indem das Kind gebissen hat, sollte beachtet werden. Sind zuviele Kinder auf zu kleinem Raum zusammen, kommt es eher zu Ausschreitungen, ebenso, wenn es nicht genügend Spielsachen gibt. 

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