
Das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein beschreiben den Respekt einer Person gegenüber sich selbst, das Prinzip des Wertes und der Achtung der eigenen Person oder das, was andere Menschen über einen denken.
Jedes Kind kommt mit dem notwendigen Potenzial auf die Welt, ein gesundes Selbstwertgefühl und emotionale Stabilität zu erreichen. Zur gesunden Entwicklung des Selbstwertgefühls ist es notwendig, dass ein Kind einen hohen Selbstwert besitzt. Dies bildet das Fundament beim Heranwachsen, während dem es seine eigene Existenz verstehen lernt und seine Individualität wertschätzt und respektiert.
Jedes Kind besitzt die innere Fähigkeit, sich selbst zu mögen. Von der Geburt an beginnt es zu lernen, sich selbst so zu sehen, wie seine Mitmenschen es sehen. Durch verbale und körperliche Kommunikation sowie die Haltung und Behandlung der im Leben des Kindes wichtigen Personen vermittelt sich ihm ein Selbstbild. Die so zu formen beginnende Meinung zur eigenen Person beeinflusst die emotionale Stabilität und bildet den Kern der Persönlichkeit und legt dadurch fest, wie das Kind sein Potenzial einsetzt.
Ein hohes Selbstwertgefühl resultiert aus positiven Erfahrungen und erzeugt im Kind Sicherheit, Selbstakzeptanz und Selbstvertrauen, um sich und seine Person in allen Bereichen des Lebens verwirklichen zu können. Mit einem gesunden Level an Selbstwertgefühl entwickeln sich den eigenen Fähigkeiten und Grenzen angepasste Erwartungen, die eine emotionale und geistige Festigkeit in der Zukunft ermöglichen.
Ein niedriges Selbstwertgefühl sorgt für Unsicherheit, Frustration, geringen Identitätssinn und Ängstlichkeit. Das Kind fühlt sich unfähig und mangelt an Motivation, positive Beziehungen mit seinen Mitmenschen einzugehen oder neue Dinge zu lernen. Eine geringe Wertschätzung der eigenen Person ist einer der Hauptverursacher für die Entwicklung zum Außenseiter.
Wenn ein kleines Kind eine negative Meinung von sich selbst hat, glaubt es, „schlecht“ zu sein und passt seine Verhaltensweise an dieses Selbstbild an. Dieses Verhalten resultiert in Streit, Verurteilung, Bestrafung und Ablehnung, welches die negative Selbstbeurteilung weiter vertieft. Der innere Zusammenhang verhindert, dass positive Erfahrungen aufgenommen werden.
