Macht Musik Babys intelligenter?

Baby und Musik-Mobile

Es ist unumstritten, dass Musik eine positive Wirkung auf Babys hat. Selbst als Erwachsene wissen wir, wie Musik unsere Stimmung beeinflussen kann. So hilft sanfte Musik uns beim Einschlafen und fröhliche Musik kann eine depressive Stimmung verscheuchen.

 

Babys sind in dieser Hinsicht nicht anders. Schlaflieder beruhigen Kleinkinder; wenn sie mitten in der Nacht aufwachen, hilft oft nur ein Wiegenlied, damit sie wieder einschlummern.

Schlaflieder sollen sogar Frühgeburten kräftiger machen. In einem Versuch wurden 33 frühgeborenen Babys 40 Minuten jeden Tag Schlaflieder vorgespielt. Nach vier Tagen fand man, dass diese 33 Babys deutlich mehr an Gewicht zugenommen und ein kräftigerer Herzschlag gemessen wurde als bei den Babys, die keine Musik vorgespielt bekommen hatten.

 

Auch auf gestresste Eltern, die an Schlafentzug leiden, kann die Musik, die sie ihrem Baby vorspielen eine entspannende Wirkung haben. Die Musik hilft beim Bonding mit dem Baby, beruhigt die Nerven und verbessert die Laune.

 

Bezüglich der Wirkung von Musik auf die Intelligenz des Kindes gibt es leider bis dato zu wenig Dokumentation. Experten sagen, dass ein Kind, das ein Musikinstrument lernt, besser mit Mathematik zurechtkommt, doch dies ist nur bei älteren Kindern bisher bewiesen worden, nicht bei Babys und Kleinkindern. Klavierstunden helfen zum Beispiel drei- bis vierjährigen räumliches Denken zu entwickeln.

 

Bei Babys ist klar, dass sie eine Melodie von der Sprache unterscheiden können. So haben Experten herausgefunden, dass Babys schon im Alter von 4 Jahren erkennen können, wenn eine ihnen häufig vorgespielte Melodie falsch gesungen oder gespielt wird.

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