
Ein Kinderzimmer ist der Zufluchtsort der Kinder. Die Kinder müssen sich in ihren eigenen Zimmern wohlfühlen.
Jedes Kind sollte seine eigene Zone bekommen. Wenn zwei Kinder sich ein Zimmer teilen, sollte jedes Kind eine individuelle Ecke zugeteilt bekommen. Der Raum kann durch Raumteiler oder Regale optisch unterteilt werden.
Ein grosser Teil der Zimmerwände sollte frei bleiben für die eigenen Kunstwerke der Kinder. Um diese besser zu präsentieren und das Auf- und Abhängen zu erleichtern, kann man großflächige Pinnwände anbringen. Dort sollten die Kinder erlaubt sein, anzuheften, was sie möchten.
Kinder mögen es, auf einer Tafel mit Kreide zu malen und zu schreiben, besonders, weil man hinterher alles wegwischen und von vorn beginnen kann. Als Tafel eignet sich zum Beispiel die Rückseite der Zimmertür, an die man spezielle Tafelfolie klebt.
Für die Kindermöbel kauft man am besten naturbelassene Holzmöbel, die man mit den Kindern zusammen farbig anstreichen kann. Kinder mögen es, wenn sie in die Dekoration ihres eigenen Zimmers miteinbezogen werden. Mit dem Heranwachsen können die Kinder ihre Möbel neu streichen, wenn sich ihr Geschmack ändert.
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Farbe Gelb nicht ratsam für Kinderzimmer ist. Kleinkinder weinen häufiger und größere Kinder werden launisch und aggressiv, wenn ihr Zimmer viel Gelb aufweist.
Der Boden sollte mit weichen und bunten Teppichen ausgelegt werden. So bleiben die Füße schön warm, wenn die Kinder auf dem Boden spielen. Wichtig ist nur, dass die Teppiche rutschfest sind.
Gewöhnliche und schlichte Möbel können im Kinderzimmer spielerisch und kinderfreundlich gemacht werden, indem man zum Beispiel Schubladengriffe durch aufgeschnittene Tennisbälle, Figuren, Holzbuchstaben oder kleine Puppen ersetzt.
Um dem Kinderzimmer einen besonderen Pfiff zu geben, kann man eine Wand komplett mit einer Szene bemalen lassen. Kunststudenten bieten häufig ihre Dienste als Künstler an und malen Landschafts- oder Märchenszenen professionell und preiswert an die Wand.
