Immunsystem des Babys stärken

Immunsystem stärken, krankes Kind
Das Immunsystem entwickelt sich natürlich ganz selbständig und dies beginnt schon im Mutterleib, wo es mit Antikörpern versorgt wird, die es nach der Geburt schon vor verschiedenen Erregern schützen können.

Dies ist notwendig, um die Flut der Viren und Bakterien, mit denen es bei Geburt konfrontiert wird, bewältigen zu können.

In den ersten Monaten ist das Baby trotzdem noch sehr anfällig für Erkrankungen, die auf Viren und Bakterien basieren.  Das Immunsystem befindet sich ja weiterhin noch im Aufbau.

Man sollte die Reinlichkeit zu Hause nicht übertreiben, denn zu sterile Umgebungen fördern das Entstehen von Hautproblemen und Allergien, wie Neurodermitis.

Spaziergänge an der frischen Luft tun immer gut und stärken durch ebenfalls das Immunsystem.

Um unnötige Krankheitsquellen zu entfernen, sollte man folgendes beachten:

Flaschen, Sauger und sonstige Gerätschaften, wie z.B. auch Stillhütchen, sollten nach jedem Gebrauch gereinigt und sterilisiert werden.

Der Wickeltisch und die Babybadewanne sind ebenfalls ein beliebter Ort für Keime.  Es genügt, sie zu reinigen, man kann sie aber auch ab und zu desinfizieren, besonders, wenn einmal etwas daneben ging, was bei kleinen Babys oft der Fall ist.

Auch das Händewaschen ist wichtig, besonders bevor man Mahlzeiten zubereitet, oder stillt.

Haustiere sollten nach Möglichkeit aus dem Kinderzimmer fern gehalten werden, bis das Baby etwas älter ist.  Zwar ist ein Kontakt nicht strikt untersagt, sollte aber vor 3 Monaten lieber vermieden werden.  Danach ist das Immunsystem des Babys schon etwas mehr gestärkt.

Haben die Viren oder Bakterien bereits zugeschlagen, so gilt es, die Umgebung von ihnen weitestgehend zu befreien und das Immunsystem wieder zu stärken.

Trinken ist dabei sehr wichtig, denn die Schleimhäute werden weiter gereizt, wenn sie austrocknen.

Auch der Feuchtigkeitsgehalt der Luft ist dabei ausschlaggebend, er kann durch Luftbefeuchter verbessert werden.

Die Ernährung spielt immer eine Rolle, vorbeugend, sowie zur erneuten Stärkung, ist die Zufuhr an Vitaminen besonders wichtig.

Zu beachten ist unbedingt, dass man bei kleinen Babys nicht alles anwenden kann, was bei Erwachsenen im Falle von Erkältungen usw. empfohlen wird, so darf z.B. kein Honig verabreicht werden, wenn das Baby noch kein Jahr alt ist.  Eine Bakterie im Honig kann eine ernste Krankheit auslösen, die lebensbedrohend sein kann, den Säuglingsbotulismus.

Pfefferminztee soll man Kindern unter 2 Jahren nicht verabreichen, da er einen hohen Anteil an Menthol enthält.  Dieses kann einen Atemstillstand auslösen, durch den sogenannten Glottiskrampf.  Auch Mentholdämpfe sind daher für Babys gefährlich.
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