Eine enge Beziehung zu den Großeltern trotz großer Entfernung

Oma und Opa machen Foto von sich selbst

Wenn die Großeltern weit weg wohnen, kann es schwierig sein, zwischen Enkeln und Oma und Opa eine intime Verbindung aufzubauen. Der Besuch einmal im Jahr allein ist nicht genug, für beide Parteien. Was kann man tun, um Großeltern und Kinder einander näher zu bringen, auch wenn sie weit voneinander entfernt leben?

Die Großeltern haben Freude in den kleinen alltäglichen Dingen im Leben der Kinder, Dinge, die für die Eltern eher unbedeutend sind, denn sie erleben dies jeden Tag. Für Oma und Opa ist die kleine Welt der eigenen Enkelkinder eine Reise zurück im Leben, als sie für die jetzigen Eltern gesorgt haben, allerdings ohne den mit Kindererziehung verbundenen Stress. Trotz weiter geografischer Entfernung ist es also wichtig, die Großeltern am Leben der Kinder teilhaben zu lassen.

Eine offensichtliche Möglichkeit im Zeitalter der Technik ist natürlich regelmäßige Kommunikation per Webcam, vorausgesetzt, Oma und Opa sind keine Technophoben. Durch das kleine Fenster der Webcam können sie live Szenen aus dem Alltag der Kinder miterleben, Fotos und Videos bekommen und informiert bleiben.

Kinder sind es noch nicht gewöhnt, am Telefon zu sprechen, weil sie die andere Person nicht sehen können. Deshalb werden selbst aufgeschlossene Kinder meist scheu und zurückhaltend, und Telefonate mit Oma und Opa sind eher enttäuschend. Etwas leichter ist es, das Telefon auf Lautsprecher umzuschalten, so dass die Kinder mit ihrem Spiel fortfahren können und "nebenbei" mit den Großeltern sprechen. Jeder Anwesende kann am Gespräch teilhaben und peinliche Pausen vermeiden, denn Kinder antworten meist einsilbig.

Schön ist es, Kindern einen Fotoapparat zu geben, mit dem sie nach Belieben Fotos ihrer eigenen Umwelt für die Großeltern machen können. Alltägliche Sachen, die die "Schätze" der Kinder sind, bekommen die Großeltern sonst nicht zu sehen. Beim Schicken der Fotos ist es natürlich sinnvoll, kurz zu erklären, was man sehen kann.
Und nicht vergessen, den Kindern öfter mal Fotos von Oma und Opa zu zeigen, damit sie nicht vergessen, wie sie aussehen.

Schon von klein auf kann man die Kinder ermutigen, Bilder als Geschenk für die Großeltern zu malen. So werden sie angeregt, oft an sie zu denken, auch wenn sie sie nicht sehen. Kinder lieben es, zu malen, und das Malen eines Kunstwerkes mit einem bestimmten Zweck ist besonders schön für sie.

Ebenfalls über Telefon oder Webcam können die Großeltern den Kindern Gute-Nacht-Geschichten vorlesen. Sobald das Kind alt genug ist, selbst zu lesen, darf es auch ruhig seine neu erlernten Fähigkeiten vorführen und selbst lesen.

Schön sind natürlich auch die Päckchen zum Geburtstag oder zu Weihnachten, wenn aufregende Geschenke der Großeltern kommen. Die Eltern sollten nicht vergessen, den Kindern immer wieder zu sagen, wer die Geschenke geschickt hat. Umgekehrt können auch die Kinder kleine Geschenke basteln und dann verschicken.

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