Babys richtig pucken

Baby in Pucksack gewickelt
Pucken ist ein alt bewährtes Mittel, Babys etwas an Wohligkeit und Wärme zurückzugeben, die sie aus dem Mutterleib vermissen.  Besonders Schreibabys lassen sich so oft beruhigen, aber es ist auch für alle anderen Babys geeignet.  

Die Vorteile des Puckens liegen darin, dass dem Baby Freiraum gelassen wird, es sich aber nicht verloren vorkommt, da es gleichzeitig eine Begrenzung spürt, genauso wie im Mutterleib.


Des weiteren verhindert es, dass sich das Baby vor seinen eigenen Gliedmaßen erschrecken kann, denn dies passiert oft, da kleine Babys ihre Arm-und Beinbewegungen noch nicht unter Kontrolle haben und noch gar nicht wissen, dass diese wedelnden Dinger zu ihrem eigenen Körper gehören.

Wohlige Wärme umgibt ein gepucktes Baby und ist tags sowie nachts anwendbar, man sollte jedoch auf das Material achten, das möglichst nicht aus Kunstfasern sein sollte und weder kratzen noch jucken sollte, weil man das Baby fast nackt darin einwickelt.

Womit soll ich mein Baby pucken?

Im Handel gibt es spezielle Pucktücher, oder Pucksäcke, die einfach zu benutzen sind, jedoch nicht unbedingt notwendig.  Wolldecke oder Moltontuch tun es auch, jedoch kommt es hierbei auf die Technik an.  Es hängt also von jedem selbst ab, ob er extra Geld dafür ausgeben möchte.


Schritte, um ein Baby richtig zu pucken:

1.    Die Decke oder das Tuch wird auf dem Boden ausgebreitet und die obere Ecke umgeklappt.

2.    Das Baby, das nur mit einer Windel bekleidet sein sollte, bei dünneren Tüchern eventuell noch mit einem Hemdchen bekleidet ist, wird auf die Decke gelegt.  Der Kopf liegt dort, wo die umgeknickte Ecke gewesen wäre.  Man kann ein flaches Kissen stattdessen dort platzieren, damit der Kopf etwas gepolstert ist.

3.    Nun wird die untere Ecke der Decke nach oben gefaltet, sodass sie Baby’s Körper bedeckt.  Der Zipfel wird oben an die rechte Schulter geführt und unter der Schulter festgeklemmt.

4.    Jetzt nimmt man die rechte Ecke des Tuches und schlägt es über den Körper des Babys, um sie dann unter seine rechte Körperseite zu stecken.

5.    Dann nimmt man die linke Ecke des Tuches und schlägt es ebenfalls über den Körper, wo es unter seine linke Körperseite gesteckt wird.

Jetzt ist das Baby fertig gepuckt, und kann in sein Bettchen gelegt werden.  Es hat genug Freiraum für seinen Kopf und hat innerhalb der Decke oder des Tuches genug Platz, um seine Beinchen zu bewegen und sich selbst zu spüren.  Daher sollte man die Beine auch nicht mit Kleidung bedecken.

Sehr aktive Babys schaffen es zwar nach einer Weile, sich aus dem so gebundenen Pucksack zu befreien, während sie aber schlafen, passiert dies eigentlich nicht und die Decke oder das Tuch verrutschen kaum.

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