Wie entkoffeiniert man Kaffee

Gesundes Frühstück

Der Prozess des Entkoffeinierens stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert und wurde zuerst in Deutschland eingeführt. Es gibt verschiedene Methoden, dem Kaffee das Koffein zu entziehen, wobei das Endergebnis mehr oder weniger das gleiche ist.

 


 

Verschiedene Kaffeesorten enthalten unterschiedliche Mengen an Koffein. Je nach Kaffeesorte und Art der Zubereitung enthält eine 150 ml Tasse Kaffee zwischen 70 und 155 mg Koffein.

Entkoffeinierter Kaffee ist in der Regel etwas teurer als koffeinhaltiger Kaffee aufgrund der zusätzlichen Material- und Arbeitskosten, die für den Prozess des Entkoffeinierens benötigt werden. Die Kaffeebohnen werden vor dem Rösten entkoffeiniert, da dies kosteneffektiver ist und das Aroma der Kaffeebohnen am wenigsten beeinflusst.

Seit der Einführung des Entkoffeinierens wurden verschiedene Methoden entwickelt, den Kaffeebohnen das Koffein zu entziehen, ohne das diese ihren Geschmack einbüßen.

 

Die drei gebraeuchlichen Methoden des Entkoffeinierens sind Wasserentkoffeinierung, Lösungsmittel-Entkoffeinierung und Kohlendioxidentkoffeinierung.

 

Wasserentkoffeinierung

Die Kaffeebohnen werden in Wasser eingeweicht und das Koffein aus den Bohnen geschwemmt.

 

Lösungsmittel-Entkoffeinierung

Methylchlorid- und Äthylazetat-haltige Lösungsmittel, die natürliche Komponenten von Obst und Gemüse sind,  werden zum Entziehen des Koffeins aus der frischen Kaffeebohne verwendet.

 

Kohlendioxidentkoffeinierung

Bei dieser Methode wird das Kohlendioxid, nachdem es das Koffein aus den Bohnen absorbiert hat, durch Aktivkohle gefiltert und so wiederverwendet.

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