Wie bedenklich ist gen-manipuliertes Essen?

gen-manipuliertes Essen
Seit die Forschung die Methode der Genmanipulation, oder Genveränderung, wie manche vorziehen würden, beherrscht, gibt es Kontroversen rund um die Verwendung zur Züchtung von Nutzpflanzen und Lebensmitteln.

Was zuerst ein voller Erfolg schien und als solcher angepriesen wurde, nämlich, dass die Pflanzen nun robuster seien, mit weniger Pestiziden belastet sein würden, die Erträge erhöht und die Pflanzen selbst langlebiger gemacht werden konnten, wurde schnell von der allgemeinen Öffentlichkeit und der Presse zu einer Strategie erkoren, mit der Hersteller Geld einsparen wollten, auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung.


Seitdem hat das gen-manipulierte Obst und Gemüse keine positive Lobby mehr und gerät immer mehr in Verruf. Skandale werden aufgedeckt, die immer wieder bestätigen, dass die Versuchung, diese Lebensmittel unters Volk zu bringen, nur schwer zu vereiteln sind, und dass trotz strenger Richtlinien, die die Kennzeichnung von gen-manipulierten Inhaltsstoffen aufzeigen muss.

Auch die Argumente, dass gen-manipulierte Obst-und Gemüsesorten den armen Ländern nur zu Gute kämen, da sie den Anbau in sonst für die Agrikultur ungeeigneten Gegenden ermögliche und so den Hunger der Welt unter Kontrolle bringen könne, erwecken höchstens Misstrauen und den Sinn für die Ungerechtigkeit, die hier begangen wird, diese armen Völker als Versuchstiere zu benutzen.

Fakt ist nämlich, dass die Forschung die Auswirkungen des Verzehrs der gen-manipulierten Lebensmittel nicht einschätzen kann, da sie weder über Langzeitstudien verfügen, noch alle Faktoren mit berücksichtigen können, weil sie bisweil große Unbekannte sind.

So liegt es zum Großteil am Verbraucher selbst, sich eine Meinung zu bilden, ob er nun gen-manipuliertes Essen auf den Tisch bringen will, oder nicht. Da dies ein gewisses Maß an Mehrarbeit in Form von intensivem Etikettenlesen bedeutet, werden viele Mitmenschen aber auch weiterhin eventuell gegen ihren eigentlichen Willen diese Lebensmittel genießen.

Vielleicht hat sich selbst die Zahl der Befürworter heimlich erhöht, denn bisher wissen wir ja nichts von den möglichen negativen Auswirkungen, es können weiterhin nur Mutmaßungen angestellt werden. Mit weniger Kontroverse in der Öffentlichkeit wächst bekanntlich auch die Gleichgültigkeit gegenüber eines bestimmten Themas und es könnte nur eine Frage der Zeit sein, bis wir uns so weit daran gewöhnt haben, dass unsere eigene Resistenz gegen gen-manipuliertes Obst und Gemüse langsam schrumpft, bis wir es wie zahme Kaninchen aus der Hand der Hersteller fressen. Das Etikettenlesen wurde mit Sicherheit von vielen Mitbürgern schon mit dem Stiller werden um dieses Thema eingestellt worden sein.

Im Hinterkopf lauern weiterhin die Warnungen und erhobenen Zeigefinger derjenigen, die eine große Gefahr auf uns zukommen sehen, hoffen wir nicht, dass sie uns in zehn oder zwanzig Jahren „wir haben es schon immer gewusst, warum hat bloß keiner auf uns gehört?“ sagen müssen.


 

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