Was ist Quinoa?

Quinoa Getreide
Falls dieser Begriff bisher noch nicht zu Ihrem Repertoire gehörte, so sollte sich dies schnell ändern.  Es handelt sich dabei um eine wertvolle Getreideart, die vielfach einsetzbar ist.

Quinoa, dessen Verwendung in Südamerika weit verbreitet ist, ist bei uns noch nur sehr bedingt bekannt.  Zu Zeiten der Inka war es Hauptbestandteil der Küche der Andenvölker, bis es von Mais und Kartoffeln ersetzt wurde, die die Eroberer aus Europa mitbrachten.

Quinoa ist im strengsten Sinne kein Getreide, denn es ist die Frucht einer großblättrigen Pflanze, die zur selben Familie gehört, wie Spinat, rote Beete und Mangold.  Auch seine Blätter können demnach als gekochtes Gemüse verwendet werden.

Das kleine, runde Korn, das in etwa aussieht wie ein Hirsekorn, ist leicht geröstet erhältlich, natur, oder in aufgepuffter Form.  Es kann leicht zum Keimen gebracht werden und erinnert in Geschmack und Konsistenz an Vollkornreis, oder Couscous.  Quinoa enthält viele wertvolle Proteine, Kohlenhydrate, alle essentiellen Fettsäuren, Mineralien und Vitamine, ebenso vielfach ungesättigte Fettsäuren, darunter vor allem das Linolöl, das gegen das schlechte Cholesterin im Blut vorgeht.

Quinoa bekommt man vor allem in Bioläden, es kann z.B. als Zutat für Müsli verwendet, oder in Suppen und zu Gemüsegerichten gequellt angerichtet werden.

Möchte man Quinoa gekocht zubereiten, so muss man die Körner zuvor mit heißem Wasser gut abwaschen, um die Bitterstoffe, die an der Schale haften, zu entfernen.  Nun kann man das Quinoa wie Reis, mit drei Teilen Wasser zu einem Teil Körnern, aufsetzen und lässt es ca. 15-20 Minuten köcheln.  Salz fügt man am besten erst dem fertigen Gericht hinzu.

Um den Geschmack intensiver werden zu lassen, kann man die Körner vor dem Kochen zunächst in einer Pfanne etwas rösten, der Geschmack wird dadurch leicht nussig.

 
 
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