Was ist Buchweizen und wie wird er zubereitet?

BuchweizenMan könnte meinen, Buchweizen sei ein Produkt, das dem aus heimischen Gefilden sehr bekannten Weizen ähnelt.  Dass dem nicht so ist, lässt diese Einleitung schon erraten.

Der Buchweizen ist ein Getreidesamen, der ursprünglich aus Asien stammt.  Er ähnelt der Frucht der Buche, den kleinen braunen Bucheckern, daher auch sein deutscher Name.  Eine andere Bezeichnung des Buchweizens ist aber auch Heidenkorn.  Er ist also weder in Form, noch in Farbe oder Pflanzenart dem Weizen ähnlich.



In Europa wird kaum Buchweizen angebaut, denn er verlangt ein warmes Klima und zudem ist seine Verarbeitung durch die harte Schale, die zunächst entfernt werden muss, sehr aufwendig.  Den Buchweizen, den wir also in Bioläden und Reformhäusern bekommen, stammt zu einem Großteil aus den USA oder Kanada.

Im Buchweizen sind eine ganze Menge an wertvollen Bestandteilen enthalten und er sättigt über einen langen Zeitraum.  In ihm sind Mineralien, wie Potassium, Magnesium, Kalzium, Fluor und Eisen enthalten und er ist reich an Vitaminen der B-Gruppe und Vitamin E.  Des weiteren enthält er bis zu 13% pflanzliche Proteine, die vom menschlichen Körper bis zu 70% verwertet werden können und ihn so zum wertvollsten Lieferanten dieser Nährstoffe unter den Getreiden macht.  Buchweizen ist außerdem glutenfrei.

Buchweizen wird vor allem für Brot, Pfannkuchen, aber auch Torten und vegetarische Bratlinge verwendet.  Er wird gemahlen angeboten, also als Mehl, wo er für Brot und Pfannkuchen geeignet ist, meist aber mit anderen Mehlsorten vermischt wird.  Zu beachten ist dabei, dass Buchweizenteig eine Weile ruhen muss, am besten sogar über Nacht.

Für für Bratlinge benutzt man Buchweizen als ganzes Korn, das man wie folgt zubereitet:

Den Buchweizen heiß abwaschen, dann einen Teil Buchweizen in drei Teile kochendes Wasser geben.  Wenn das Wasser sich bis um die Hälfte reduziert hat, vom Herd nehmen und stehen lassen, damit der Buchweizen weiter ausquellt.

Da der Buchweizen beim Kochen stark schleimbildend ist, kann man ihn nach der Koch-und Quellzeit noch einmal mit heißem Wasser übergießen.  Jetzt ist er fertig, um mit den anderen Zutaten der Bratlinge vermengt zu werden, um dann in wenig Öl ausgebacken zu werden.

Der Buchweizen eignet sich auch für andere Pfannengerichte, wie Gemüsepfannen mit Gemüse aller Art.  Er wird fertig gekocht und dann zu den schon angebratenen Zutaten gegeben, wie etwa Zwiebeln, Champignons, Paprika und Zucchini.

 

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