Vaccination

The dilemma of vaccination, so negligence can resurrect disease

Vaccination

More and more people are unaware of the risk of certain diseases because they hardly know about them. They forget that the only reason the diseases hardly occur any more is because they are vaccinated against them. If immunisation is neglected, the diseases can quickly resurface.

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Impfungen sind ein Schutz für die Bevölkerung. Je mehr Menschen geimpft sind, umso besser ist der Schutz vor Krankheiten auch für nicht Geimpfte. Gibt es in einer Gesellschaft nur wenig Menschen mit Impfschutz, kann es passieren, dass nur ein Kranker sehr viele Menschen mit der Krankheit infiziert. Gibt es eine Mehrheit an Menschen mit Impfschutz, kann sich die Krankheit kaum verbreiten und die Infektion wird gestoppt.

Bei einer aktiven Impfung werden dem Körper abgetötete oder geschwächte Krankheitserreger in den Körper gegeben und täuschen dem Körper so eine Infektion vor. Der Organismus bildet daraufhin Antikörper und stärkt sein immunologisches Gedächtnis, das heißt, der Körper lernt, sich in der Zukunft gegen die gleichen Erreger zur Wehr zu setzen.
Bei der passiven Impfung werden dem Körper bereits fertige Antikörper zugesetzt, die einen sofortigen Schutz bilden und auch künftig für Immunisierung sorgen. Dies praktiziert man zum Beispiel bei einer akuten Tollwutinfizierung.

Für Babys und Menschen mit schwachem Immunsystem ist eine Impfung besonders wichtig. Leider sehen viele Eltern neugeborener Babys keinen langfristigen Sinn in einer Impfung, denn sie sehen nicht die Gefahr einer Ausbreitung von Krankheiten, die heute kaum noch auftritt. Dabei ist es ihnen schwer klarzumachen, dass die Krankheiten nur deshalb kaum noch vorkommen, weil sich so viele Menschen rechtzeitig impfen lassen. Werden Babys weniger gegen Krankheiten geimpft, die nur auf Menschen übertragbar sind wie Masern, Mumps oder Röteln, besteht keine Hoffnung auf definitive Ausrottung dieser Viren.

Wer sollte gegen was geimpft werden

Babys sollten dem Impfkalender gemäß (zu finden unter www.stiko.de) bereits ab 2 Monaten geimpft werden. Viele Impfungen werden in Form von Kombinationsspritzen verabreicht, um die Anzahl der Impfungen geringer zu halten.

Alle zehn Jahre sollten Erwachsene ab 18 Jahren gegen Tetanus und Diphtherie geimpft werden. Gegebenenfalls ist eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten und Polio sinnvoll. Wer nach 1970 geboren ist, sollte den Impfstatus von Masern überprüfen und gegebenenfalls nachimpfen lassen.

Menschen ab 60 Jahren wird eine einmalige Impfung gegen Pneumokokken empfohlen, die je nach Gesundheitszustand alle fünf Jahre nachgeholt werden kann. Zu Beginn der Herbstsaison sollten ältere Menschen sich gegen Grippe impfen lassen.

Vor einer Reise in südliche oder tropische Länder sollte man sich von Arzt beraten lassen. Gewöhnlich ist eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen. Je nach Reiseziel sollte auch gegen Typhus, Gelbfieber, Tollwut, Enzephalitis und Hepatitis B geimpft werden.