
Eine Tierkrankenversicherung schützt den Tierhalter vor hohen Tierarztrechnungen im Falle einer plötzlich auftretenden Krankheit ihres Haustiers. Wie bei jeder anderen Versicherung auch passiert es aber häufig, dass der Tierhalter jahrelang einzahlt, ohne jemals einen Tierarzt zu benötigen.
Die meisten Tierversicherer versichern nur Tiere unter einem bestimmten Alter ohne vorhergehende Krankheitsgeschichte. Dadurch wird verhindert, dass bereits behandlungsbedürftige Tiere versichert werden und die Versicherung nur auszahlt. Eine Versicherung kann nur dann funktionieren und die monatlichen Beiträge gering halten, wenn eine hohe Prozentzahl ihrer Kunden selten oder gar nicht Ansprüche stellt.
Bevor man sich für oder gegen eine Tier-Krankenversicherung entscheidet, sollte man sich genau informieren, was von der Versicherung abgedeckt wird und was nicht. Sind die Versicherungsbeiträge gering genug, kann dem Tierhalter im Falle eines Unfalls oder einer Krankheit sehr viel Geld gespart werden. Durch Röntgen, kostspielige medikamentöse Behandlungen, Operationen und stationäre Behandlung kommen sehr schnell einige Hundert oder sogar Tausend Euro zusammen.
Der Tierhalter sollte sich über die Auszahlungs- bzw. Rückerstattungsbedingungen der Krankenversicherung informieren. Manche Versicherer erfordern, dass der Tierhalter in Vorleistung tritt.
