Hunde und Unterernährung

Wie päppelt man einen unterernährten Hund wieder auf

Hunde und Unterernährung

Ein verantwortungsbewusster Hundehalter füttert seinen Hund täglich, so dass das Tier gesund und zufrieden bleibt, doch leider gibt es auch solche Hundehalter, die ihren Hund verwahrlosen lassen, so dass er unterernährt und kränklich wird. Wer einen solchen Hund bei sich aufnimmt, muss ihn mit viel Fürsorge wieder gesund pflegen, denn der gestörte Stoffwechsel des unterernährten Hundes muss allmählich wieder an normale Mahlzeiten gewöhnt werden.

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Zu Beginn sollte der Hund häufige, aber kleine Portionen am Tag bekommen. Durch den Mangel an Nahrung ist der Magen des Hundes kleiner geworden und kann größere Mengen an Futter nicht auf einmal verkraften. Instinktiv möchte man dem Futter eine volle Mahlzeit geben, doch das wird ihn krank machen und er wird es wahrscheinlich wieder erbrechen. Daher ist es besser, ihm nur wenig anzubieten und ihm Zeit zum Verdauen zu geben, so dass der Magen sich langsam wieder ausdehnen kann.

Ein vollwertiges Hundefutter für Welpen ist für den unterernährten Körper leichter verträglich.

Dem Futter kann man ein Vitaminpräparat aus dem Tiergeschäft beigeben, dass dem Körper des Hundes hilft, sich zu regenerieren. Wichtig sind vor allem Aminosäuren wie Glutamin und Arginin sowie Omega-3 und Omega-6- Fettsäuren.

 

Dem Hund mehrmals am Tag frisches Wasser geben. Bei Unterernährung ist es extrem wichtig, dass der Körper nicht dehydriert.

 

Wieviel der Hund pro Tag frisst, sollte festgehalten werden, ebenso wie sein Körpergewicht. Am besten wiegt man den Hund zweimal täglich, um zu sehen, ob und wieviel er an Gewicht zugenommen hat. Ein normalgewichtiger Hund bekommt zwei Mahlzeiten täglich, seiner Größe entsprechend. Der unterernährte Hund sollte etwa die gleiche Menge über den ganzen Tag verteilt bekommen. Frisst er das angebotene Futter nicht auf, darf man ihn nicht dazu zwingen, er wird sicher später wieder zum Futternapf zurückkehren.

Ein Hund, der sehr schlecht oder gar nicht frisst oder sich häufig erbricht, sollte umgehend zum Tierarzt gebracht werden, da er möglicherweise künstlich ernährt werden muss oder eine andere Krankheit vorliegt.