
Der Albtraum eines jeden Katzenbesitzers ist es, wenn seine Katze Gift frisst oder sich an toxischen Pflanzen oder Substanzen vergiftet. Wie sollte man als Katzenbesitzer reagieren, wenn die Katze Vergiftungserscheinungen zeigt und wie verhindert man den Kontakt mit Giftstoffen?
Eine Katze, die in Kontakt mit giftigen Substanzen gekommen ist, ist apathisch, taumelt, hat einen unklaren Blick und schreit vor Schmerzen, wenn die Bauchgegend angefasst wird. Zu allererst muss gesichert werden, dass die Katze von der Giftquelle entfernt wird, möglichst ohne dabei ihre Bauchgegend anzufassen.
Die Katze sollte sofort zum Tierarzt gebracht werden oder der Tierarzt telefonisch um Rat gefragt werden.
Niemals sollte man versuchen, eine vergiftete Katze selbst zu behandeln. Auch sollte man der Katze kein Brechmittel geben, denn das kann ohne tierärztliche Aufsicht sehr gefährlich sein.
Wenn Haut oder Fell mit Gift verseucht sind, vorsichtig mit warmem Wasser und Shampoo abwaschen und trocknen.
Die Katze sollte selbstverständlich von anderen Haustieren und Kindern ferngehalten werden.
Bei Verdacht auf Vergiftung niemals abwarten, ob die Katze von selbst wieder gesund wird. Es ist lebenswichtig, sofort zu reagieren und den Tierarzt aufzusuchen.
Wie reduziert man die Gefahr auf Vergiftungen bei Katzen
Giftige Pflanzen im Haus außerhalb der Reichweite der Katze lassen. Heruntergefallene Blätter und Blüten sofort aufheben.
Rattengift, Pestizide, Herbizide und Frostschutzmittel gut wegschließen, wo die Katze keinen Zugang hat.
Die Katze darf keinen Zugang zu menschlichen Medikamenten haben.
Das Verhalten der Katze immer gut beobachten, damit Verhaltensveränderungen sofort auffallen.
Der Katze ständigen Zugang auf frisches Wasser geben, damit sie nicht ihren Durst mit potentiell schädlichen Flüssigkeiten stillt.
Die Lieblingsplätze im Garten frei von Giftpflanzen halten.
Im eigenen Garten kein Rattengift verwenden, sondern Ratten mit alternativen Methoden fernhalten.
Die wichtigsten Substanzen, die giftig für Katzen sind
Zu den häufigsten Stoffen, die zu Vergiftungen bei Katzen führen, gehören Rattengift, Paracetamol, Lilien, Ethylenglykol (Inhaltsstoff von Frostschutzmitteln), Flohmittel für Hunde mit dem Wirkstoff Permethrin, Metaldehyd (häufiger Wirkstoff in Schneckengiften), Farben, Lacke und Haushaltsreinigungsmittel mit Benzin- oder Erdöldestillaten.
