
Hundepfoten leiden besonders im Winter unter dem Einfluss des Wetters. Das Laufen auf nassen Straßen, im Schnee und auf salzgestreuten Wegen trocknet die Pfoten aus und macht sie wund und rissig.
Werden die Hundepfoten vor dem Spazierengehen gewachst, sind sie die empfindlichen Ballen vor den Elementen geschützt. Das Wachs macht die Pfoten geschmeidig und gibt dem Hund auch drinnen auf glatten Böden bessere Bodenhaftung. Hundepfotenwachs kann man leicht zuhause zusammen mischen.
Für das Wachs benötigt man Bienenwachs, Olivenöl und Borax. Bienenwachs nach Packungsanleitung oder im Wasserbad schmelzen. Olivenöl im Verhältnis 1:1 mit dem Bienenwachs vermischen und umrühren, bis die Masse eine Schlagsahne-ähnliche Konsistenz hat. Ein wenig Borax zu der Mischung hinzufügen und gut umrühren.
Das fertige Pfotenwachs sollte in einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden, damit es frisch und weich bleibt und sich nicht verfärbt. Das Wachs wird wie Feuchtigkeitscreme auf die Pfoten des Hundes aufgetragen und gründlich eingerieben. Beim Trocknen bildet das Wachs eine Schutzschicht auf den Pfoten.
Der Hund wird wahrscheinlich versuchen, das Wachs von den Pfoten abzulecken, während es noch frisch ist. Da die Zutaten natürlich sind, ist dies zwar nicht schädlich für den Hund, doch man sollte trotzdem den Hund davon abhalten, die Wachsschicht abzulecken, damit die Pfoten geschützt sind.
Sind die Pfoten bereits wund und aufgescheuert oder haben offene Wunden, sollten sie vor dem Auftragen des Wachses erst gut verheilen.
