
Schwanzwedeln ist nicht immer ein Zeichen der Freude. Mit dem Schwanz drückt der Hund eine Reihe von Gefühlen auf verschiedene Weise aus.
Hunde kommunizieren mit ihrem ganzen Körper. Wenn sie sich freuen, ihr Herrchen zu sehen, wackelt der Körper, die Augen leuchten, die Ohren sind aufgestellt und er gibt kurze, helle Laute von sich. Doch trotz der Körpersprache kann man allein vom Schwanz des Hundes ablesen, was er gerade empfindet.
Jeder Hund hat Dutzende verschiedener Arten zu Wedeln. Kennt man die häufigsten davon, lernt man, den Hund besser zu interpretieren und die feinen Nuancen zu analysieren.
Aufgeregtes Wedeln
Das wohl bekannteste Zeichen beim Hund ist das freudige Schwanzwedeln. Der Schwanz schlägt schnell hin und her und drückt Freude und Zufriedenheit aus.
Vorsichtiges Wedeln
Ein Hund, der in einer Situation unsicher ist, bewegt den Schwanz langsam hin und her, parallel zum Boden. Dabei wird der Kopf meist zur Seite geneigt, um die Sachlage besser erfassen zu können. Der Hund hat sich noch nicht entschieden, ob ihm die momentane Situation gefällt oder nicht.
Wachsames Wedeln
Der Schwanz steht steil in die Luft gerichtet und wedelt angespannt. Angespannt ist auch der Rest des Hundekörpers, denn der Hund befindet sich in der Hab-Acht-Stellung. Er macht seinen Körper auf Angriff bereit, sollte dies erforderlich werden.
Dominantes Wedeln
Ein von Natur aus dominanter Hund zeigt, dass er die Kontrolle hat, indem er den Schwanz steil in die Luft richtet und schnell damit hin und her wedelt. Unter Hunden wird dies entweder als Zeichen zur Unterwerfung des gegenüber oder als Herausforderung betrachtet.
Das unterwürfige Wedeln
Das berühmte Schwanz-einkneifen. Der Hund steckt den Schwanz buchstäblich zwischen seine Hinterbeine und bewegt ihn so wenig wie möglich. Dies ist ein klares Zeichen der Unterwerfung vor dem dominanten Gegenüber.
